(openPR) Ratingen - Die TWINSOFT GmbH & Co. KG gewinnt die Euler Hermes Kreditversicherungs AG als Migrationskunden. Als Spezialist für hochverfügbare Anwendungen im Finanzbereich wird die TWINSOFT die vorhandene Legacyumgebung in zwei Projektschritten bis Ende Juni 2010 auf eine flexible Plattform migriert haben.
Seit 1917 schützt Euler Hermes als Kreditversicherer seine Kunden umfassend vor den Folgen vor Forderungsausfällen und Vertrauensmissbrauch. Mit einer Präsenz in 53 Ländern präsentiert Euler Hermes ein breit gefächertes Angebot an Serviceleistungen im Debitorenmanagement. Darüber hinaus werden Bürgschaften und Garantien als Alternative zum Bankkredit angeboten. Die dafür benötigen Informationen werden in einer hierarchischen IMS-Datenbank auf einem Mainframe vorgehalten. Diese soll nun im Rahmen eines Migrationsprojektes in flexible und offene Strukturen gebracht werden.
„Vor etwas über einem Jahr hat einer unserer Dienstleister den Legacy Modernization Day bei TWINSOFT besucht. Er war von den Fachkenntnissen und dem technologischen Know-how im Bereich der Legacy Modernisierung sehr beeindruckt und hat uns TWINSOFT empfohlen. Als wir uns nun bei Euler Hermes entschlossen haben, unsere IT-Systeme fit für die zukünftigen Marktanforderungen zu gestalten, haben wir uns deshalb für die TWINSOFT als Realisierungspartner entschieden", erklärt Herr Torsten Tews, Projektleiter bei Euler Hermes.
„Es freut uns ganz besonders, dass wir hier zwei unserer Kernkompetenzen bedienen können. Zum einen den Bereich der Legacy-Modernisierung und zum anderen den Bereich der hochverfügbaren Finanzapplikationen. Wir haben es mit einer immensen Datenmenge zu tun, auf die von unterschiedlichsten Stellen zugegriffen wird. Das verlangt nach einer strukturierten Planung und sorgfältigen Umsetzung", weiß Gereon Tillenburg, Geschäftsführer der TWINSOFT GmbH & Co. KG.
Das Gesamtprojekt gliedert sich in zwei Stufen: Zunächst wird die vorhandene hierarchische IMS-Datenbank auf eine hochverfügbare relationale DB2-Struktur auf dem Mainframe migriert. Im zweiten Projektabschnitt wird der monolithische Mainframe aufgebrochen und auf eine Client/Server-Unixumgebung portiert. Für das Projekt müssen mehr als 15.000 COBOL-Programme migriert werden. Bis Ende Juni 2010 soll das gesamte Projekt abgeschlossen sein. Danach laufen die Lizenzverträge für den Mainframe aus.





