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68% aller Frauen in Mütter- oder Mutter-Kind-Maßnahmen sind von psychosomatischen Störungen betroffen

30.07.200914:23 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Berlin, 30. Juli 2009. Psychosomatische Störungen sind die zweithäufigste Indikation von Müttern, die Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahmen in vom Müttergenesungswerk (MGW) anerkannten Einrichtungen durchführen. 68% aller Teilnehmerinnen sind betroffen. Die Vielfältigkeit einer solchen Diagnose stellt besondere Anforderungen an die Behandlung der Frauen. Ganzheitliches Herangehen und sensibles Wissen über die Spezifik der Lebenssituationen von Müttern sind wichtige Voraussetzungen.

"Mehrfachbelastungen von Müttern in Beruf, Haushalt und Kindererziehung oder/und schwierige Lebenssituationen mit Partnerschaftsproblemen, Trauer- oder Erziehungsproblematik sind oft auslösende Momente", berichtet Anne Schilling, Geschäftsführerin des Müttergenesungswerkes, "gibt es dann noch körperliche Schwachpunkte, kommt es zu Beschwerden und Krankheiten, die mit medizinischen Behandlungen allein nicht zu bewältigen sind."

Die ganzheitlichen Therapiekonzepte der 84 vom MGW anerkannten Einrichtungen gehen von einer engen Verflechtung von medizinischen, physiotherapeutischen und psychologischen Maßnahmen zur Behandlung der Frauen aus. Aufklärung über die krankmachenden Zusammenhänge und das gemeinsame Festlegen des Therapiezieles helfen den Müttern aktiv an der eigenen Genesung mitzuwirken. Ziel der Behandlungen ist es das Zusammenwirken von Körper und Seele wiederherzustellen, verstehen zu lernen und sich selbst wieder zu vertrauen.

"Psychosomatischen Störungen können Essstörungen sein, sich aber auch in Beschwerden des Bewegungsapparates, des Magen-Darm-Bereiches oder als Schlafstörungen manifestieren", so Anne Schilling, "Frauen mit solchen Beschwerden sollten unbedingt Hilfe in Anspruch nehmen. Erste Ansprechpartnerinnen für eine Kurmaßnahme sind die Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände im MGW."

Die Wahl der richtigen Einrichtung ist wesentliches Kriterium für den Erfolg der mütterspezifischen Vorsorge- oder Rehamaßnahme. Die Beratungsstellen unterstützen bei der Wahl einer geeigneten Einrichtung und informieren über das Wunsch- und Wahlrecht der Mütter. Weitere Informationen zum Thema gibt es auch im Thema des Monats auf www.winterkur.de. Beratungsstellensuche über www.muettergenesungswerk.de oder Kurtelefon 030/33 00 29-29.

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