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Sozial benachteiligte Frauen erhalten selten eine Mutter-Kind-Kur

10.03.201412:01 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Sozial benachteiligte Frauen erhalten selten eine Mutter-Kind-Kur
Praxis - Klinische Verhaltensmedizin + Rehabilitaton 93 (1/2014)
Praxis - Klinische Verhaltensmedizin + Rehabilitaton 93 (1/2014)

(openPR) Sozial benachteiligte Frauen benötigen besonders dringend eine Mutter-Kind-Kur. Doch sie wird häufig von den Kassen abgelehnt. Andererseits gelingt es Frauen aus bildungsnahen Schichten wesentlich häufiger, ihre Anträge auf eine Mutter-Kind-Kur erfolgreich durchzusetzen, stellte Dr. Friederike Otto (MHH Hannover) in einer Studie fest und fordert: "Für Mütter mit geringer Bildung sollte der Zugang zu den Maßnahmen erleichtert werden" - möglichst so frühzeitig, dass eine präventive Wirkung noch möglich ist.

In der aktuellen Ausgabe von "Praxis - Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation" betont Friederike Otto: "Studien zur Effektivität und Nachhaltigkeit von Mutter-Kind-Maßnahmen haben gezeigt, dass nicht nur die gesundheitlichen Beschwerden nach einer stationären Maßnahme nachhaltig reduziert waren. Auch die subjektiv wahrgenommenen Belastungen durch Alleinerziehen, finanzielle Sorgen oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wurden als weniger belastend empfunden bzw. die Mütter haben aktiv Veränderungen in ihrem Alltag vorgenommen, die beispielsweise den Haushalt, den Umgang mit den Kindern oder die berufliche Situation betrafen.

Stationäre Mutter-Kind-Maßnahmen können in einer physisch oder psychisch belastenden Lebensphase dazu beitragen, dass chronische Krankheitsprozesse vermieden werden und gesundheitsförderliches Verhalten in den Alltag integriert wird."

Friederike Otto hat als Gastherausgeberin die aktuelle Ausgabe von "Praxis - Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation" zusammengestellt; Thema: "Klinische Aspekte und Behandlungsmaßnahmen für Mütter und Kinder". Die Wissenschaftlerin steckt im Editorial den Rahmen ab: "Mütter tragen nach wie vor die Verantwortung für das Wohlergehen der Familie. In diesem Zusammenhang ist ihre Gesundheit von elementarer Bedeutung und somit auch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Der demografische Wandel mit einem stetigen Rückgang von Mehrgenerationenhaushalten, wirtschaftliche Unsicherheit bei einem zunehmend härter werdenden Arbeitsmarkt mit Arbeitsverdichtung, befristeten Arbeitsverhältnissen und unregelmäßigen Arbeitszeiten, sowie die ebenfalls häufige Verantwortung für die Pflege naher Angehöriger stellen nur einige belastende Kontextfaktoren dar ..."

>> Praxis - Klinische Verhaltensmedizin + Rehabilitaton 93 (1/2014)
http://www.psychologie-aktuell.com/pkv

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