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Neue Panne am CERN entlarvt gravierende Sicherheitsmängel

22.07.200917:57 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Start des „Urknall-Experiments“ erst im kommenden Jahr?/ Das 3-Mrd.-Euro-Projekt gerät zunehmend in die Kritik

Genf, 22. Juli 2009 - Am CERN gibt es einen weiteren gravierenden Störfall. Wie soeben bekannt wurde, ist auch Oktober-Termin für die Inbetriebnahme des Teilchenbeschleunigers LHC nicht zu halten. Erst im Juni musste der Termin von September wegen technischer Probleme auf Oktober verschoben werden.

Verantwortlich für die neuerliche Panne sind zwei Leckagen an genau jenen Stellen, die auf extrem tiefe Temperaturen gekühlt werden müssen. Mittlerweile ist die Inbetriebnahme des LHC bereits um zweieinhalb Jahre hinter dem Zeitplan. Die Betreiber des 3-Mrd.-Euro-Projekts gehen davon aus, dass der neue Störfall mit mehreren Monaten zu Buche schlagen wird. Damit verbunden sind auch weitere Kostensteigerungen.

Inzwischen kommen die Verantwortlichen in Genf in Erklärungsschwierigkeiten. Denn von einer Beherrschung der Technologie kann selbst bei größtem Wohlwollen kaum noch die Rede sein.
Rolf Froböse

Der Autor ist Verfasser des gerade erschienenen Buches "Sekunde Null. Das Urknall-Experiment". Es ist ein Tatsachenroman, der ein bis zum Jahr 2015 reichendes Szenario beschreibt, das von weiteren Störfällen gekennzeichnet ist. Als der Verlust der finanziellen Unterstützung droht, will ein Forscher am CERN endlich Ergebnisse vorweisen und manipuliert gemeinsam mit einem Helfer in einer einsamen Entscheidung die Versuchsbedingungen. Doch anstelle des erhofften „Gottesteilchens“ sehen sich die Beteiligten mit einem die Existenz der Erde bedrohenden Schwarzen Loch konfrontiert.

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