(openPR) Persönliches Wissen und Strategien für die Berufswahl
So schnell verändern sich die Zeiten. Noch vor wenigen Monaten boomte die Wirtschaft und der drohende Fachkräftemangel machte Schülern Hoffnung auf einen guten Ausbildungsplatz und eröffnete den Absolventen und Berufseinsteigern vielfältige Berufschancen. Nun sind wir in der Krise und die geplanten Restrukturierungen schlagen voll auf den Arbeitsmarkt durch.
Genau der richtige Zeitpunkt, um Unternehmer und andere Interessierte für das Thema „Berufs- und Karriereplanung“ zu sensibilisieren. Die Rotatrier in Speyer luden zum Dialog über „Perspektiven für Abiturienten, Studierende und Berufseinsteiger“ in das Hotel Löwengarten in Speyer ein. „Wir leben in einer dynamischen Umwelt und da kommt es auf die richtigen Kompetenzen an!“ leitet Wolfgang Bühring in die Veranstaltung ein, für die er als Impulsgeber Erich R. Unkrig, den Inhaber der Berufs- und Karriereberatung IfPP gewinnen konnte.
Unkrig macht in seinem Vortrag deutlich, dass Abwarten und „den Beruf auf sich zu kommen lassen“ nicht die effektivste Methode für die Planung der eigenen Karriere sei. Diese wichtige Entscheidung müsse gut vorbereitet sein und die entscheidenden Fragen dabei seien „Wie sieht die wahrscheinliche Zukunft aus?“, „Was ist für mich möglich und was kann ich selbst gestalten?“, „Wie soll meine Berufsfeld aussehen?“, „Wodurch könnte mich die berufliche Zukunft überraschen?“ und „Wie plane und schaffe ich den Weg in meinen Zielberuf?“. Dabei sei es hilfreich, so Unkrig, dass sich der Berufseinsteiger ggf. mit Unterstützung durch sein persönliches Umfeld oder auch Experten sowohl seiner eigenen Möglichkeiten und Präferenzen als auch der Trends am Arbeitsmarkt und in den verschiedensten Berufsfeldern bewusst sei.
Wie Trends in Gesellschaft und Beruf aussehen, wird durch die kurze Animation „Weißt Du eigentlich ..?“ deutlich, die Unkrig dann in zentrale Kompetenzen übersetzt, die Berufserfolg ausmachen. „Wer (s)einen Arbeitsplatz sichern will, muss relevante Fähigkeiten haben,“ betont auch Markus Becker, der das IfPP Regionalbüro Südpfalz leitet. Es sei Aufgabe eines jeden Menschen, sich auch mit seinen beruflichen Zielen und dem dafür notwendigen Wissen zu befassen. Es wird grundsätzlich positiv bewertet, wenn ein Unternehmen erkennt, dass sich der potenzielle Mitarbeiter (m/w) Gedanken über seine Ziele gemacht hat und Initiative zeigt, rät Unkrig. Umso mehr dann, wenn die erworbenen Kompetenzen die Wissenslücken des Unternehmens ausgleichen.








