(openPR) Damit die Schulabgänger der Hasenbergschule fit für die Ausbildungssuche werden, bietet die Hasenbergschule ein besonderes Projekt im Rahmen eines Lebens- und Berufsvorbereitungskurses an.
Für die Absolventen der Abschlussklassen gibt es in regelmäßigen Abständen Bewerbungstraining innerhalb eines Kurses. Hier können die Schüler üben, wie man eine Bewerbung verfasst, die Bewerbungsmappe aufbaut und auch wie man über seinen Wunschberuf Informationen recherchiert und offene Ausbildungsplätze findet.
Petra Veiel, (42) Leiterin Marketing & PR der Brunnergastronomie und Kandidatin für die „Freien Wähler Stuttgart“ bei der Kommunalwahl 2009, unterstützt die Hasenbergschule bei diesem Projekt.
Frau Veiel, die in Ihrer beruflichen Tätigkeit die Einstellungsgespräche führt und auch schon ehrenamtlich für das Projekt „Start Klar“ als Seniorpartnerin tätig war, wird Bewerbungsgespräche mit den Schülerinnen und Schülern üben. Auch wird Sie über Ihre zahlreichen Erfahrungen berichten und Hilfestellungen geben, die für das beginnende Berufsleben wichtig sind, um überhaupt die Chance für einen Ausbildungsplatz zu bekommen.
Petra Veiel berichtet:
„Meine Intension ist es, den Schülern einen fundierten Leitfaden mit auf den Weg zu geben, so dass sie eine reelle Chance haben, bei der Ausbildungssuche Fuß zu fassen. In meiner Tätigkeit, in der ich in jedem Jahr neue Auszubildende für unser Unternehmen suche, sehe ich so viele gravierende Fehler bei dem Bewerbungsprozess von den Lehrstellenbewerbern, die dazu führen, dass viele der Bewerber schon mit ihrem Anschreiben im Vorfeld scheitern, auf dem Weg zur Einladung zu einem ersten Gespräch. Bei den Bewerbungsgesprächen selbst wissen die Bewerber zum Teil nicht einmal, in welchem Unternehmen sie sich bewerben oder was das Berufsbild von ihnen abverlangt. Hier sind wir gefordert anzusetzen, um den ersten Schritt in das Berufsleben überhaupt zu ermöglichen und die sozialen und beruflichen Kompetenzen zu fördern.“
Frau Veiel wird mit den Schülern in Einzel- und Gruppentrainingseinheiten Bewerbungsgespräche führen und üben, sowie die Anschreiben der einzelnen Schüler analysieren. Bewerbungsmappe, Passfoto und ein adäquates Erscheinungsbild beim Gespräch selber werden auch ein Teil der Unterrichtseinheiten sein.
Die Hasenbergschule hat folgendes Leitbild:
Unsere Erziehungs- und Bildungsarbeit basiert auf dem Grundsatz, offen und ohne Vorurteile mit Menschen umzugehen.
Wir beachten die Persönlichkeiten und Lebenssituationen unserer Schülerinnen und Schüler und helfen ihnen, ihre Stärken und auch Schwächen zu erkennen und mit diesen umzugehen.
Unser Ziel ist, dass unsere Schülerinnen und Schüler ein selbständiges und erfülltes Leben führen und am gesellschaftlichen und kulturellen Miteinander teilnehmen können.
Nach diesem Leitbild entwickelte Martin Kugel (Referendar an der Hasenbergschule) ein neues Konzept speziell für die Hasenbergschule, das über ein reines Bewerbungstraining hinaus geht. Wichtig ist ihm, dass die Schüler zunächst einmal eine ungefähre Vorstellung haben wie ihr Leben nach der Schule verlaufen soll. Dabei spielt das Berufsleben nur eine, wenn auch wichtige, Rolle. Grundlage seines Konzepts ist die Entwicklung von individuellen Lebensplänen mit den Schülern. Themen wie Familie, Wohnen und Freizeit spielen dabei eine ebenso wichtige Rolle.
Das anschließende Bewerbungstraining soll den Schülern Kompetenzen vermitteln um „einen Fuß in die Türe zu bekommen“. Denn lernt man sie erstmal kennen und arbeitet mit ihnen, erkennt man schnell, dass auch diese Schüler eine Chance verdient haben, so Herr Kugel.
Die Hasenbergschule vermittelt ihren Schülern bereits während der Schulzeit die nötigen Qualifikationen für ein gelingendes Leben. Dabei findet der Unterricht, genau wie das Leben, nicht immer im Klassenzimmer statt, sonder dort wo sich die Schüler die nötigen Kompetenzen aneignen können. Deshalb ist es Herr Kugel auch wichtig, dass beispielsweise Bewerbungsgespräche mit echten Personalchefs geübt werden. Nur so erleben die Schüler hautnah was nach der Schule auf sie zukommt und bekommen Informationen aus erster Hand.









