(openPR) Innerhalb von nur 3 Tagen erhalten Studenten der Geisteswissenschaften, was ihnen im Studium kaum geboten werden kann - Praxis. Eine Gruppe aus Absolventen der Geisteswissenschaften um den Marketingmanager und Geisteswissenschaftler Christian Dingenotto hat einen Ansatz entwickelt, wie über eine virtuelle Firma erste Berufspraxis gewonnen werden kann.
Das Angebot "Cultural Business - die Firma" ist bisher auf ausgewählte Universitäten beschränkt.
Dass es sogenannte Schlüsselqualifikationen und Soft Skills geben muss, haben die Universitäten im Rahmen der Studienreform erkannt. Aber viele Lehrangebote sind noch im Aufbau und Kurse wie Projektmanagement, Präsentation und Konflikttraining finden eher im theoretischen Rahmen statt. Überspitzt formuliert wird damit die Erwartung erzeugt, man müsse nur genügend Kochbücher lesen, um ein Spitzenkoch zu werden. Doch die Antwort auf Fragen wie "Wie gehe ich mit jemandem um, den ich nicht leiden kann, der aber ein Profi auf seinem Gebiet ist?“ - „Wie äußere ich Kritik?“ - „Kann ich arbeitsteilig arbeiten?“ - „Wie stark bin ich in der Lage, Anordnungen zu folgen?“ etc. finden die Studierenden natürlich nicht in den Büchern, sondern nur in der Praxis. Und die beginnt in den meisten Fällen erst nach dem Studium, wenn es vielleicht schon zu spät ist.
Der Praxisschock gibt den Studierenden die Möglichkeit „zerstörungsfrei“ zu üben – und dabei wertvolle Erfahrungen für das spätere Berufsleben zu sammeln.
"Wir haben über die letzten Jahre ein Seminarkonzept entwickelt, dass ich selbst gern gehabt hätte ", sagt Christian Dingenotto. Von Haus aus Ägyptologe hat er sich über Fortbildungen und Projekte innerhalb von über 13 Jahren eine Position als Marketingleiter erarbeitet. So weiß er, was wirklich gebraucht wird seitens der Studenten und seitens der Wirtschaft. "Vermarkten will ich den Ansatz nicht" sagt Dingenotto "schließlich habe ich meinen Beruf, aber ich möchte den Studenten und den Universitäten zeigen, dass es auch anders geht. Wenn sie selbst auf diesem Ansatz aufsetzen und ihn selbständig weiterentwickeln, soll mir das nur recht sein. Mit der Aktion und dem Angebot Praxisschock für Studenten wollen wir unseren Beitrag dazu leisten."







