(openPR) Parallel zur Jahrestagung des Bundesverbandes Wintergarten e.V. in Münster wurde auch die turnusmäßige Mitgliederversammlung durchgeführt.
Dr. Steffen Spenke stellt in seinem Rechenschaftsbericht zunächst die wichtigsten Punkte der Arbeit des Verbandes im vergangenen Jahr dar. Es konnten in dieser Zeit 17 Mitglieder neu in den Verband aufgenommen werden. Prominentes Neumitglied darunter ist der Verband der Fenster- und Fassadenhersteller.
Ein Großteil der Aktivitäten gruppierten sich um die Neufassung der EnEV 2009, wobei es dem Bundesverband gelungen ist, aktiv in die Diskussion einzugreifen. Größter Erfolg ist zweifellos die Einführung des Begriffes Glasdach auch für Wohngebäude. Damit wird eine klare, technisch begründete Einordnung des Win-tergartendaches als Glasdach in die Begriffe und Kennziffern der EnEV entspre-chend dem Standpunkt des Bundesverbandes Wintergarten ermöglicht. Obwohl der Wintergarten als Begriff nicht in der EnEV verwendet wird, ist das Dach jetzt sowohl für Wohn-Wintergärten als auch für dauerhaft beheizte, nicht für Wohnzwecke genutzte Wintergärten bauphysikalisch und technisch begründet klar ge-regelt. Die Einordnung der Seitenwände als Vorhangfassaden, ebenfalls Vor-schlag des Bundesverbandes Wintergarten ermöglicht eine methodisch einheitliche Behandlung aller Wintergartengrößen bis hin zu mehreren Etagen und steht im Einklang mit der gegenwärtig gültigen, allgemein anerkannten Fassadendefini-tion. Die Überarbeitung des Merkblattes 01 (Definition Wintergarten und Einordnung in die EnEV) entsprechend der am 1.10.2009 in Kraft tretenden EnEV 2009 liegt vor und wird nach Veröffentlichung der Interpretationshinweise der Arbeits-gruppe EnEV bei der Bauministerkonferenz vom Bundesverband veröffentlicht.
Der Bundesverband konnte inzwischen die vierte Ausgabe des „Ratgebers Wohn-Wintergarten“ vorlegen, ein Journal, das sowohl für den Verbraucher, als auch den Anbieter von Wintergärten nützliche Informationen und Hinweise enthält, die eine gute Basis für die Begeisterung der Kunden für den Wintergarten bildet aber auch die konkrete technische Beratung unterstützt. Mit dem vier Mal jährlich erschei-nenden „WiGa aktuell“ für die Wintergarten- und Zubehörhersteller, hat der Verband ein Informationsorgangeschaffen, in dem sich sowohl die Entwicklung hoch-wertiger Wintergärten und Terrassendächer als auch die Entwicklung der Branche widerspiegeln.
Das Merkblatt 03 „Mustervertrag“ konnte kurz vor der Jahrestagung fertig gestellt werden. Damit wird dem Wintergartenbauer ein weiteres praxisnahes Hilfsmittel an die Hand gegeben, das ihn in seiner täglichen Arbeit vor Ort unterstützt.
Dem Rechenschaftsbericht folgt der Bericht des Schatzmeisters sowie des Rech-nungsprüfers. Abschließend wurden sowohl Rechenschaftsbericht wie auch Kas-senbericht einstimmig angenommen und der Vorstand für das Geschäftsjahr 2008 entlastet.









