openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Sorge um einen Mönch aus Osttibet, der Informationen an das Ausland gab

05.05.200917:55 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Sorge um einen Mönch aus Osttibet, der Informationen an das Ausland gab
Der von den Sicherheitskräften niedergestreckte Mönch Thabey
Der von den Sicherheitskräften niedergestreckte Mönch Thabey

(openPR) Die Tibeter in der TAP Ngaba in der Provinz Sichuan machen sich Sorge um einen Mönch, der angeblich Informationen über einen Vorfall am 27. Februar 2009, als ein anderer Mönch Feuer an sich gelegt hatte*, an die Außenwelt gab.

Sie versuchten über mehrere Verwaltungsstellen, etwas über den Aufenthaltsort von Jamyang Phuntsok in Erfahrung zu bringen, doch alle ihre Bemühungen waren umsonst. Manche befürchten sogar, daß er gar nicht mehr am Leben ist.

Wenige Tage, nachdem der tibetische Mönch Thabey sich selbst angezündet hatte, nahm die chinesische Polizei den 35jährigen Jamyang in seinem Zimmer im Kloster Kirti fest. Am 5. März berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua, Jamyang Phuntsok habe die gegen ihn erhobenen Beschuldigungen akzeptiert und zugegeben, daß er Informationen über Thabey ins Ausland gebracht habe, um die internationale Öffentlichkeit auf Tibet aufmerksam zu machen. Jamyangs Festnahme könnte mit dem Selbstverbrennungsversuch von Thabey im Zusammenhang stehen.

Die Behörden erlauben immer noch nicht, daß Thabey, der sich in einem geheim gehaltenen Krankenhaus in Sichuan befinden soll, besucht wird. Sie beabsichtigen, Thabey die Beine zuamputieren, um alle Spuren von den Schußverletzungen an seinem Körper zu tilgen**.

Thabeys Zustand hat sich gebessert und er könnte eigentlich aus dem Krankenhaus entlassen werden, doch die Behörden halten ihn weiterhin fest. Dem TCHRD zufolge teilten sie letzten Monat Thabeys Muter mit, daß ihrem Sohn die Beine amputiert werden müßten, um sein Leben zu retten. Thabey habe sich jedoch dieser Operation widersetzt.

* http://www.igfm-muenchen.de/tibet/ftc/2009/Kirti_Moenchverbrenntsich_Schuesse_27.2.html
** http://www.igfm-muenchen.de/tibet/TCHRD/2009/Tabey_Beinamputationangedroht.html

Quelle: www.phayul.com

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 307473
 101

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Sorge um einen Mönch aus Osttibet, der Informationen an das Ausland gab“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von IGFM Muenchen

Bild: Die Chinesen zwingen die tibetischen Nomaden, ihren Premierminister und den Dalai Lama zu kritisierenBild: Die Chinesen zwingen die tibetischen Nomaden, ihren Premierminister und den Dalai Lama zu kritisieren
Die Chinesen zwingen die tibetischen Nomaden, ihren Premierminister und den Dalai Lama zu kritisieren
Wie aus einer tibetischen Quelle im Exil verlautet, forderten die chinesischen Behörden von tibetischen Nomaden in Lithang (Kham), ein Dokument zu unterzeichnen, daß sie sich von ihrem geistlichen Oberhaupt, dem Dalai Lama, sowie dem tibetischen Premierminister im Exil, Lobsang Sangay, lossagen. Der aus Lithang stammende und jetzt in Südindien wohnende Atuk Tseten sagte, die chinesische Polizei habe die Nomaden im Bezirk Lithang in der TAP Kardze, Provinz Sichuan, gezwungen, das Dokument zu unterschreiben und sie bei einer Weigerung mit Sch…
Bild: Ehemaliger Mönch des Klosters Karma in Osttibet erliegt seinen schweren BrandverletzungenBild: Ehemaliger Mönch des Klosters Karma in Osttibet erliegt seinen schweren Brandverletzungen
Ehemaliger Mönch des Klosters Karma in Osttibet erliegt seinen schweren Brandverletzungen
Ein ehemaliger Mönch des Klosters Karma im Bezirk Chamdo, Präfektur Chamdo, TAR, starb am 6. Dezember im Krankenhaus an den Verletzungen, die er davongetragen hatte, als er sich aus Protest gegen die chinesische Herrschaft in Tibet selbst zu verbrennen versuchte. Der 46jährige Tenzin Phuntsok hatte sich am 1. Dezember in der Gemeinde Karma in Chamdo in Brand gesetzt. Chinesische Polizisten löschten das Feuer und lieferten ihn mit schweren Brandwunden in ein Krankenhaus ein. Aus einer Quelle aus Tibet verlautet: „Tenzin Phuntsog, der sich am…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Tibetische Mönche fliehen aus Angst vor Verfolgung aus einem Kloster in der TAP NgabaBild: Tibetische Mönche fliehen aus Angst vor Verfolgung aus einem Kloster in der TAP Ngaba
Tibetische Mönche fliehen aus Angst vor Verfolgung aus einem Kloster in der TAP Ngaba
… beinahe einem Monat sind die Telefonleitungen und die Internetverbindungen zu den Gebieten mit angespannter Lage nun stillgelegt. (1) 27. Januar 2012, "Tibetischer Student, der seinen Freund schützen wollte, getötet, Osttibet von Militär überzogen ", http://www.igfm-muenchen.de/tibet/Phayul/2012/Urgyen-Tharpa_28.1.html Quelle: Phayul, www.phayul.com
Bild: Festnahme und Mißhandlung von Bauern in Drango in der TAP Kardze in OsttibetBild: Festnahme und Mißhandlung von Bauern in Drango in der TAP Kardze in Osttibet
Festnahme und Mißhandlung von Bauern in Drango in der TAP Kardze in Osttibet
Wie das Tibetische Zentrum für Menschenrechte und Demokratie (TCHRD), tchrd.org, aus zuverlässiger Quelle erfuhr, gehen die chinesischen Behörden nun gewaltsam gegen die tibetischen Bauern in Osttibet vor, die sich in einem Akt des zivilen Ungehorsams der Bestellung ihrer Felder verweigert hatten. Am 25. März 2009 war der tibetische Mönch Phuntsok Rabten …
Bild: „Warum wir kämpfen“ – das Bekenntnis eines tibetischen MönchsBild: „Warum wir kämpfen“ – das Bekenntnis eines tibetischen Mönchs
„Warum wir kämpfen“ – das Bekenntnis eines tibetischen Mönchs
… Zeit gelang mehren Tibetern, die an den Demonstrationen im vergangenen Jahr beteiligt waren, die Flucht ins Exil. Der tibetische Mönch Tsering aus dem Kloster Kirti in Osttibet sprach am 24. Mai in Dharamsala vor westlichen Journalisten über seine Erfahrungen während der tibetweiten Unruhen im März letzten Jahres. „Ich verbrachte die ersten 19 Jahre …
Bild: Selbstverbrennung: Ein Rückblick – Kein Spiel mit dem Feuer - Essay von Tenzin TsundueBild: Selbstverbrennung: Ein Rückblick – Kein Spiel mit dem Feuer - Essay von Tenzin Tsundue
Selbstverbrennung: Ein Rückblick – Kein Spiel mit dem Feuer - Essay von Tenzin Tsundue
… Eisenstangen auf ihn ein und löschte das Feuer. Aber der 20jährige Phuntsok war bereits ein Opfer der Flammen geworden. Das geschah am 16. März 2011 in Amdo Ngaba, in Osttibet, am dritten Jahrestag des Volksaufstands, als 2008 in Ngaba 17 Tibeter ums Leben kamen. Heute wird die Situation rund um Uhr von der bewaffneten Polizei unter Kontrolle gehalten. …
Bild: Chinesische Behörden in Ngaba verurteilten einen „Rädelsführer“ der Protestaktionen von 2008Bild: Chinesische Behörden in Ngaba verurteilten einen „Rädelsführer“ der Protestaktionen von 2008
Chinesische Behörden in Ngaba verurteilten einen „Rädelsführer“ der Protestaktionen von 2008
Wie Quellen im Exil berichten, verurteilte ein chinesisches Gericht in der TAP Ngaba (chin. Aba) in Osttibet einen Tibeter, der zu den Anführern der Proteste von 2008 gehörte, zu fünf Jahren Gefängnis. Unter welchen Anklagen das Gericht in Sichuan den 26jährigen Tsering aus dem Dorf Raru in der Gemeinde Cha (Präfektur Ngaba) vor einem Monat schuldig …
Bild: Den Life-Cycle im VisierBild: Den Life-Cycle im Visier
Den Life-Cycle im Visier
… dann den Mehrwert und die Möglichkeiten von Digital Signage näher zu bringen. Seiner Meinung nach sei die Pharmaindustrie in Deutschland da am weitesten. Eine Expansion ins Ausland sieht Jürgen Mönch derzeit noch nicht. mCon werde sich vornehmlich auf den deutschsprachigen Markt konzentrieren, was allerdings nicht bedeutet, dass man keine Projekte im …
Bild: China verurteilt drei tibetische Mönche, die Phuntsok retten wollten, zu 10-13 Jahren GefängnisBild: China verurteilt drei tibetische Mönche, die Phuntsok retten wollten, zu 10-13 Jahren Gefängnis
China verurteilt drei tibetische Mönche, die Phuntsok retten wollten, zu 10-13 Jahren Gefängnis
Ein chinesisches Gericht in Osttibet (Volksgerichtshof des Bezirks Barkham, TAP Ngaba) verurteilte den Mönch Lobsang Tsundue unter der Anklage eines „vorsätzlichen Tötungsdeliktes“ zu 11 Jahren Gefängnis, weil er Phuntsog, der sich am 16. März aus Protest gegen die chinesische Politik in Flammen gesetzt hatte (1), „versteckt“ habe. Der 46jährige Lobsang …
Bild: Tibetischer Mönch wegen Widerstands gegen die „patriotische Erziehung“ zu drei Jahren Haft verurteiltBild: Tibetischer Mönch wegen Widerstands gegen die „patriotische Erziehung“ zu drei Jahren Haft verurteilt
Tibetischer Mönch wegen Widerstands gegen die „patriotische Erziehung“ zu drei Jahren Haft verurteilt
… tchrd.org, zugegangenen Information zufolge verurteilte ein chinesisches Gericht in der Tibetisch-Autonomen Präfektur (TAP) Kardze (chin. Ganzi), Provinz Sichuan, einen tibetischen Mönch zu drei Jahren Gefängnis, weil er gegen die 2007 in Lithang vorgenommene „patriotische Umerziehung“ protestiert hatte. Der Mittlere Volksgerichtshof von Kardze verurteilte …
Bild: Chinesische Polizei schießt auf tibetischen Mönch, der sich in Brand setzte - gespannte Lage im Bezirk NgabaBild: Chinesische Polizei schießt auf tibetischen Mönch, der sich in Brand setzte - gespannte Lage im Bezirk Ngaba
Chinesische Polizei schießt auf tibetischen Mönch, der sich in Brand setzte - gespannte Lage im Bezirk Ngaba
… in der Gegend von Lithang. Free Tibet veröffentlichte Fotos, die die provokative und offene Militärpräsenz in der Klosterstadt Labrang (chin. Xia He, Provinz Gansu) in Osttibet aufzeigen. Einen ähnlichen Truppenaufmarsch wie in Labrang gab es Augenzeugen zufolge auch in anderen Gegenden Tibets. Am 21. Februar berichtete The Times, daß zwei Divisionen, …
Bild: Situation im Bezirk Bathang angespannt, Abt eines Klosters und Mönche in Kardze festgenommenBild: Situation im Bezirk Bathang angespannt, Abt eines Klosters und Mönche in Kardze festgenommen
Situation im Bezirk Bathang angespannt, Abt eines Klosters und Mönche in Kardze festgenommen
70 Sicherheitsbeamte durchsuchten am 14. April jeden einzelnen Haushalt in einem Dorf in Osttibet, nachdem es dort Anfang März zu einer Explosion in einer Polizeistation gekommen war, für welche die ortsansässigen Tibeter verantwortlich gemacht werden. Die chinesischen Sicherheitskräfte sagten, sie würden nicht eher abziehen, als bis sie mindestens …
Sie lesen gerade: Sorge um einen Mönch aus Osttibet, der Informationen an das Ausland gab