(openPR) Auf der im Münchener M,O,C, Lilienthalallee 40, vom 24. bis 26. April 2009 stattfindenden Messe „Die66”, der größten Messe Deutschlands für alle ab 50, präsentiert sich die Aktion Demokratische Gemeinschaft e.V. - ADG, München, adg-ev.de bereits zum dritten Mal der Öffentlichkeit.
In Halle 2, Stand D7 (2/D7) stellt sich die ADG der Diskussion zur aktuellen Gesundheits- und Rentenpolitik, klärt über die Wahlen in 2009 auf und bietet kostenlos Publikationen zu sozial- und gesellschaftspolitischen Themen an.
Neben der Präsenz auf dem Stand wird der 2. Vorsitzende der ADG, Herr Otto W. Teufel, am Freitag, dem 24. April 2009 um 11:30 Uhr im Konferenzraum K1B, im Konferenzbereich Nord (vor dem Eingang zu Halle 1), den Vortrag mit dem Thema "Altersversorgung in Deutschland – ein Zwei-Klassenrecht" halten.
Mit anschließender Diskussion sind dafür ca. 45 Minuten vorgesehen.
Herr Otto W. Teufel zeigt in seinem Vortrag auf, warum sich in Deutschland in den vergangenen 30 Jahren bei der Altersversorgung ein Zwei-Klassensystem entwickeln konnte, wie die Auswirkungen auf die Renten sind und welche Möglichkeiten bestehen, dies zu überwinden.
Das in Deutschland existierende Zwei-Klassensystem ist in seiner Art einmalig in Europa. Herr Otto W. Teufel nennt Daten und Fakten, die in der öffentlichen Diskussion bewusst oder unbewusst in den Hintergrund gedrängt werden, wie zum Beispiel die rückwirkenden Eingriffe in bereits erworbene Ansprüche oder auch die seit Jahrzehnten andauernden Griffe des Gesetzgebers in die Rentenkassen.
Ebenso kritisch setzt sich Herr Otto W. Teufel mit der Rechtsprechung zum Rentenrecht auseinander, die bei der gesetzlichen Rentenversicherung der „Gestaltungsfreiheit“ des Gesetzgebers regelmäßig einen höheren Stellenwert einräumt, als dem Gleichheitsgrundsatz, dem Vertragsrecht oder der Zweckbindung der Beiträge.
Ganz im Gegensatz zu allen anderen Altersvorsorgesystemen in Deutschland.
Durch zahlreichen Besuch des Vortrages wird die ADG in der Argumentation bestärkt, dass die Entwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung den Bürgern keinesfalls gleichgültig ist. Der Vortrag liefert genügend Fakten, mit denen die politisch Verantwortlichen und die Entscheidungsträger konfrontiert und eigene Unzufriedenheiten über Fehlentwicklungen im gesetzlichen Rentensystem artikuliert werden können.
Am Stand der ADG bietet sich zudem die Gelegenheit, die Inhalte des Vortrages zu vertiefen. Weitere Themenkomplexe, wie Versicherungsfremde Leistungen in der Arbeiter- und Angestelltenrentenversicherung, das Zwei-Klassensystem in der Altersvorsorge und in der Krankenversicherung, die Demontage der Leistungen für Zahnersatz in der GKV, Nullrunden und versteckte Rentenkürzungen, gleiche Renten- und Pensionserhöhungen, Schluss mit Plünderungen aus der Rentenkasse, Hungerrente oder angemessene Altersversorgung, Informationen zum Alterseinkünftegesetz usw. liefern genügend Zündstoff zur Diskussion und zum Austausch von Meinungen. Die ADG freut sich darauf!













