(openPR) Gemeinsam mit gays.com startet GAYS.DE einen Aufruf: Wir wollen der Welt zeigen, wie ein respektvoller Umgang miteinander funktioniert.
Gewalt und Intoleranz gegenüber sexuell anders orientierten Menschen ist ein globales Problem.
In mehr als 70 Ländern gilt allein Homosexualität noch als Straftat. Verfolgung, Diskriminierung und Ausgrenzung existieren aber nicht nur in diesen Ländern. Überall auf der Welt hat die LSBT-Community mit homophoben Anschlägen und Übergriffen zu rechnen.
Jetzt bist du dran! Nimm teil an der „IDAHO Challenge“! Setz ein Zeichen!
Die „IDAHO Challenge“ ist eine von gays.com initiierte Aktion, anlässlich des International Day Against Homophobia (IDAHO) am 17. Mai 2009. Gesucht werden selbstgedrehte Videos, in denen Stellung bezogen werden soll. Gemeinsam werden wir deutlich machen, dass lesbische, schwule, bisexuelle und transgender Menschen keine Vorurteile haben. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen gegen die weltweit existierende Homophobie.
Aufgerufen sind alle Menschen: Ganz gleich welcher Muttersprache, welcher Hautfabre, welcher Nationalität, die Aktion richtet sich an alle Freunde und Mitglieder der LSBT-Community – weltweit.
Was zählt, ist die klare Aussage, dass Homophobie nicht weiter toleriert werden darf.
Die Teilnahme:
gays.com bietet die Möglichkeit, ein Video direkt mit der Webcam aufzunehmen. Einfach ein kleines „Set" einrichten und den Anweisungen am Bildschirm folgen. Der Aktions-Spruch: „Hallo! Mein Name ist [...]. Ich komme aus [...] und bin stolz darauf [lesbisch/schwul/bisexuell/transgender] zu sein!“, kann innerhalb von 15 Sekunden eingesprochen werden.
Wer bereits ein Video gedreht hat, kann dies an
senden. Wichtig ist, dass die Videodatei nicht größer als 100 Mb ist und eines der folgenden Formate hat: avi, mov, mp4, mpg, wmv, 3gp oder flv.
Warum der 17. Mai?
Das Datum ist auf eine Entscheidung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zurück zu führen. Diese hatte am 17. Mai 1990 Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel gestrichen und damit deutlich zu verstehen gegeben, dass es sich nicht um eine psychische Krankheit handelt. Zudem ergeben sich in der Schreibweise zufällige Parallelen zwischen dem Datum 17.5. und dem 1994 gestrichenen Paragraphen 175 des Strafgesetzbuches. Seither folgten die Einführung der Homo-Ehe und das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz in Deutschland. Dennoch wird Homosexualität nicht überall gleichermaßen toleriert und anerkannt. Ein Grund mehr, an der „IDAHO Challenge“ teilzunehmen.












