(openPR) Der Ölpreis setzt seinen Seitwärts-Trend in einem der interessanteren Preisbänder der letzten vier Jahre fort. In London notiert die Nordseequalität Brent heute Morgen bei USD 52, in New York bei 49 USD. So ruhig, wie die Werte am Ende der Handelstage in der Statistik erscheinen, sind sie allerdings nicht. Preissprünge von bis zu 10% im Tagesverlauf sind keine Seltenheit, im Gegensatz zum letzten Jahr, wo täglich neues spekulatives Spielgeld in den Rohwarenmarkt geflossen ist, werden allerdings erzielte Spekulationsgewinne gleichentags realisiert. Die schlechten wirtschaftlichen Perspektive limitieren ausserdem den Spielraum für höhere Ölpreise. Nach unten passiert dasselbe mit den OPEC-Fördermengenbeschränkungen. Sie sollen dem sinkenden weltweiten Bedarf angepasst werden. Unterlaufen wird dieses Bestreben jedoch von einem Teil der Nicht-OPEC-Produzenten, wie Brasilien oder Russland, die entgegen ihren verbalen Beteuerungen die Gelegenheit nutzen, ihre Marktanteile auszubauen. Insgesamt besteht die Gelegenheit, den vom langen Winter dezimierten Heizöl-Vorrat zu moderaten Konditionen ergänzen zu können, vorläufig weiter.













