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Probleme wurden verschleppt – ICC-Chef Uwe Röhrig - Karmann hat zu lange am alten Geschäftsmodell festgehalten

(openPR) Osnabrück/Berlin - Die Insolvenz des Cabrio-Spezialisten und Fahrzeugbauers Karmann karmann.de kommt für Branchenexperten nicht überraschend. „Die Osnabrücker Traditionsfirma mit derzeit 5400 Mitarbeitern steht ebenso für den beispiellosen Aufstieg eines mittelständischen Unternehmens in der Autobranche wie für ein langes Siechtum“, berichtet die Onlineausgabe der Tageszeitung Die Welt http://www.welt.de. Die Karmann-Krise, heißt es dort, „schwelte längst, und das nicht erst seit der rasanten Talfahrt der Autobranche. Seit vielen Monaten reihte sich bei den Osnabrückern eine Hiobsbotschaften an die andere. Wichtige Aufträge brachen weg, die Mitarbeiterzahl sollte kräftig schrumpfen.“

Nun markiert der Insolvenzantrag den Tiefpunkt einer stolzen Firmengeschichte, die aber in den letzten Jahren immer mehr Kratzer bekam. „Die Probleme von Karmann sind viel älter und werden seit Jahren verschleppt. Vorbei die Zeiten, in denen Karmann das Kultmodell Ghia und die Cabrios von VW und Daimler gebaut hat. Die großen Hersteller bauen ihre Cabrios schon seit Jahren selbst. Doch die Eigentümerfamilien haben das ignoriert. Die Autokrise ist nur der Stein, der das seit langem angeschlagene Unternehmen in die Tiefe zieht“, kommentiert Ann-Katrin Johannsmann von NDR Info http://www.ndrinfo.de/programm/sendungen/karmann156.html. Die Mitarbeiter des Traditionsunternehmens hätten zudem „erwarten können, dass die Eigentümerfamilien langfristig denken und das Unternehmen in eine neue Zeit steuern.“

Genau hier klafft aber die entscheidende Lücke. Es wurde versäumt, neue Geschäftsfelder zu erschließen. Uwe Röhrig früherer Vertriebschef für Mercedes und Maybach und heute Inhaber der Berliner Automobilberatung ICC International Car Concept http://www.icconcept.de, analysierte gegenüber NDR Info http://www.icconcept.de/index.php?id=34 die Ursachen der Misere: „Der Grund ist, dass man sich über Jahre hinweg auf sein bisheriges Geschäftsmodell kapriziert hat, trotz rückläufiger Auslastungszahlen.“ Die Entwicklung sei keineswegs überraschend gekommen. Röhrig geht davon aus, dass Karmann mit der Konzentration auf die Produktion von Cabriodächern und die Fahrzeugentwicklung sanierungsfähig ist, wenn endlich ein Investor gefunden wird. Denn die Suche nach Geldgebern, so Röhrig, sei bereits in den letzten beiden Jahren erfolglos verlaufen.

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