(openPR) ICC-Chef Uwe Röhrig kritisiert die Larmoyanz der Verbände
Langenhagen, 24. September 2008 - Die Autos auf Deutschlands Straßen werden immer älter, der Absatz von Neuwagen läuft schleppend. Eigentlich eröffnet diese Situation große Chancen für das Service- und Werkstattgeschäft. Doch Verbände wie der Internationale Ersatzteileverband Figiefa stimmen ein Klagelied an. „Heute ist die Technik in jedem Kleinwagen komplexer als die der Mondraumfähren in den sechziger Jahren, schon zum Auswechseln einer Glühbirne brauchen Sie bei manchen Modellen entsprechende Software“, sagt Figiefa-Chef Knud Sorensen.
„Ich kann diese Kritik nicht nachvollziehen“, kommentiert der Automobilexperte Uwe Röhrig von International Car Concept (ICC). „Seit der Erfindung des Automobils im Jahr 1886 hat es technischen Fortschritt gegeben. Technikmuffel haben in diesem Markt keine Chance, das zeigt zurzeit eindrucksvoll das Straucheln der US-Autoindustrie. Dort haben die großen Hersteller es nämlich versäumt, die Innovationen hervorzubringen, nach denen die Kunden verlangen.“
Anstatt zu lamentieren, sollten die Verbände besser über Investitionen in Weiterbildung nachdenken. „Der alternde Fahrzeugbestand ist eine Chance für die Cleveren, die sich dem schärfer werdenden Wettbewerb stellen. Die Faulen und Langsamen hingegen werden die Verlierer dieser Entwicklung sein. Jammern hilft nichts, denn der Trend hin zu mehr Technik, zu mehr Elektronik und zu alternativen Antrieben macht die Reparatur von Gebrauchtwagen immer komplizierter. Wer sich dagegen auflehnt, kann genauso gut darüber Klage führen, dass die Erde rund ist. Ich appelliere daher an die verantwortlichen Verbände: Stellt keine populistischen Forderungen auf und werft keine Nebelkerzen, sondern macht deutlich, dass der Altfahrzeug-Lawine nur derjenige Herr wird, der bestens ausgebildete Mitarbeiter und eine Werkstattausrüstung hat, die auf dem neuesten Stand ist“, so der ICC-Chef.











