(openPR) Generalmusikdirektor Manfred Honeck setzt Mahler-Schwerpunkt mit dem Staatsorchester Stuttgart
Sie ist niemals auf Tonträger dokumentiert worden, seit vielen Jahren war sie in keinem Konzertsaal mehr zu hören: Die „Große Messe“ von Walter Braunfels stellt eine Besonderheit in der Konzertsaison 2009/2010 des Staatsorchesters Stuttgart in der Stuttgarter Liederhalle dar. Mit diesem Chor- und Orchesterwerk widmet sich Manfred Honeck einmal mehr dem Komponisten Braunfels und der kontinuierlichen Aufführung von dessen Œuvre. Geplant ist eine CD-Ersteinspielung der „Großen Messe“.
Insgesamt 15 Werke von 14 Komponisten aus drei Jahrhunderten werden in den sieben Sinfoniekonzerten des Klangkörpers erklingen. Brahms, Sibelius und slawische Komponisten repräsentieren das 19. Jahrhundert. Seine besondere Affinität zu Gustav Mahler dokumentiert der Generalmusikdirektor mit der Aufführung von dessen „Dritter“. Auch der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts fühlt sich Honeck weiterhin verpflichtet: Mit Bartók, Schönberg und Strawinsky sowie Lutoslawski und Ligeti sind Klassiker der Moderne ebenso vertreten, wie zeitgenössische Komponisten durch James MacMillan und John Adams.
Erstmalig wird Honeck außerdem ein Neujahrskonzert des Staatsorchesters leiten, in welchem er Musik aus seiner Heimat Österreich rund um Johann Strauss aufführen wird.
Ihr Stuttgartdebüt im Sinfoniekonzert geben der norwegische Geiger Henning Kraggerud sowie der tschechische Chefdirigent des Brünner Opernhauses Tomáš Hanus. Weitere Solisten sind die Pianisten Olli Mustonen und Oleg Maisenberg sowie der Geiger Christian Tetzlaff. Erneut mit dem Staatsorchester arbeiten der Erste Gastdirigent Michael Schønwandt sowie der Generalmusikdirektor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Marc Piollet, außerdem die Altistin Gerhild Romberger.
In den sieben Kammerkonzerten des Staatsorchesters werden mit Werken von Richard Strauss und Chaya Czernowin Bezüge zum Opernspielpan der neuen Saison mit den zwei Premieren „Der Rosenkavalier und „Pnima“ hergestellt.
Die Staatsoper bietet in Zusammenarbeit mit der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie drei Liederabende mit renommierten Interpreten an: Neben dem Countertenor Franco Fagioli gastieren die Sopranistin Waltraud Meier und der Bariton Michael Volle im Opernhaus.
Sonderkonzerte mit Mitgliedern des Staatsorchesters sind „Sitzkissenkonzerte“ für Kinder ab 5 Jahren und ein Banda-Konzert mit französischen Opernmelodien des 19. Jahrhunderts in Bläserarrangements.










