(openPR) Wenn man es genau betrachtet, dann wollen die Menschen von uns ganzheitliche Versorgung und Pflege, nicht Anthroposophie. Genauso ist es mit Menschen die zu einem anthroposophischen Arzt gehen, sie wollen auch keine Anthroposophie sondern eine Behandlung durch einen Arzt, der etwas weiter blicken kann und will, als die Schulmedizin es vermag. Wer im Bioladen eine Demeter- Gelberübe kauft, der will genauso wenig nthroposophie kaufen, wie eine Familie die ihre Kinder auf die Waldorfschule schickt. Diese Menschen wollen einen verantwortungsbewussten, nachhaltigen und achtsamen Umgang mit Mensch und Natur, nicht die Anthroposophie per se.
Von der Anthroposophie als solcher kann man eben nicht „abbeißen“, deswegen wird sie von den meisten Verbrauchern nicht nachgefragt und es lohnt nur unter bestimmten Umständen damit zu werben. Viele Menschen aber fragen das nach, was dabei entstehen kann, wenn man sich mit anthroposophischer Geisteswissenschaft beschäftigt und die Erkenntnisse in der Welt umgesetzt hat.
Ein wichtiges Ergebnis der Auseinandersetzung mit Anthroposophie ist, dass der Mensch Zugang zu seiner Spiritualität finden und diese in sein Privat- und Berufsleben integrieren kann. Spiritualität bleibt somit nicht nur auf Wochenendseminare begrenzt, sondern sie kann in anthroposophischen Institutionen in den Arbeitsalltag fließen und diesen maßgeblich beeinflussen. Pflegerische, ärztliche, landwirtschaftliche oder beratende Tätigkeiten und Dienstleistungen werden für den Nachfragenden „anders“ und qualitativ hochwertiger erlebt. Diese hohe Qualität die entsteht, wenn ein spiritueller Hintergrund in eine Arbeits-, Beratungs- oder Produktionstätigkeit einfließt. Das ist dann das ominöse „Besondere“, das von Patienten, Betreuten oder Kunden wahrgenommen, geschätzt und auch nachgefragt wird. Käufer von anthroposophischen Produkten und Dienstleistungen wollen also das "spirituelle Tätigsein" dessen, der diese Dienstleistung erbringt oder das Produkt erstellt. Anthroposophie alleine macht noch keine Demeter-Gelberübe. Erst der achtsame Umgang mit der Natur und der spirituelle Impuls dessen, der sie anpflanzt und erntet bringt die gewünschte Qualität.
Das Vorgenannte muss aber nicht zwingend aus der Anthroposophie kommen, denn es kann auch aus anderen spirituellen Quellen fließen. Hier muss vollständigkeitshalber erwähnt werden, dass allen voran die beiden großen Konfessionen, aber auch andere, in Deutschland auf ähnlichen Gebieten wie die anthroposophische Bewegung tätig sind. Die besondere Leistung der anthroposophischen Bewegung besteht darin, dass über die letzten 100 Jahre in sehr vielen verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen sehr viele Einrichtungen und Initiativen entstanden sind, in denen Spiritualität ganz gewollt in den Lebens-, Arbeits- und Produktionsprozess- und Alltag einfließt.
In diesem Sinne empfiehlt es sich bei unseren Produkten und Dienstleistungen“ immer auf den Inhalt zu schauen und nicht so sehr auf die Verpackung, denn die Menschen wollen das was drin ist und so soll es auch kommuniziert werden.











