(openPR) In München sind nach der Reform der Pflegeversicherung im Jahr 2008 bis dato noch keine Pflegestützpunkte zur Beratung von pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen eingerichtet.
für-einander e.V. füllt diese Lücke für Schwabing aus.
Die Finanzierung von Pflegesituationen ist ein sehr komplexes Thema, da es verschiedene Kostenträger gibt, die für die jeweiligen Bedürfnislagen aufkommen müssen. Das hat auch wieder sein Gutes, denn Menschen, die trotz hohem Pflege- und Versorgungsbedarf zu Hause wohnen bleiben wollen, haben sehr viele Möglichkeiten. Diese Möglichkeiten gilt es zu kennen, zu beantragen und dann durchzusetzen, um eine solide Finanzierung der Pflege und damit eine langfristig stabile Versorgung der Pflegebedürftigen zu gewährleisten.
Die meisten pflegebedürftigen Menschen und viele ihrer Angehörigen sind angesichts der Komplexität der Sozialgesetzgebung damit überfordert, den Rahmen des Möglichen zu finden und gegenüber den jeweiligen Kostenträgern zu vertreten.
- Die Pflegeversicherung ermöglicht Leistungen in dem von ihr vorge-sehen Rahmen, wenn eine Pflegestufe vergeben ist. Dazu gibt es Beratungsleistungen, Betreuungsleistungen, Tages- und Verhin-derungspflege, die noch zusätzlich zur Pflegestufe ausgeschöpft werden können.
- Die Krankenversicherung bezahlt Leistungen, die vom Arzt verschrieben wurden und im Leistungsspektrum der Kassen liegen. Hier kommt es auf eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Pflegedienst und Hausarzt an.
- Die Sozialbürgerhäuser springen ein, wenn die eigenen Reserven aufgebraucht sind und der Pflege- und Versorgungsbedarf höher ist, als das was die Kassen übernehmen können. Dafür braucht es ein Gutachten des Medizinischen Dienstes, das ausgewertet werden muss, damit die Leistungen beim Sozialbürgerhaus beantragt werden können.
In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass es für uns als Pflegeanbieter von großer Bedeutung ist, die möglichen Versorgungsstrukturen sehr genau zu kennen, um für unsere zu Pflegenden einen Versorgungsrahmen zu finden und durchzusetzen, in dem sie das bekommen, was sie brauchen. Wir haben schon lange bevor die Pflegestützpunkte ins Leben gerufen wurden unsere Kunden diesbezüglich beraten und begleitet.
Inzwischen ist die Beratung von pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen hinsichtlich der Finanzierungsmöglichkeiten von Pflege und Versorgung ein ganz zentrales Anliegen von für-einander geworden. Wir bieten diese Dienstleistung nicht nur unseren bestehenden Kunden an, sondern auch denen, die es werden wollen aber auch Menschen die sich nicht für uns als Pflegedienst entscheiden. Es hat sich gezeigt, dass es meist mit der Beratung alleine nicht getan ist, sondern eine Begleitung der pflegebedürftigen Menschen nötig ist, bei der Durchsetzung ihrer Versorgungsbedarfe.
für-einander ist zwar kein „offizieller Pflegestützpunkt, aber wir tun mehr als das was in der Reform der Pflegeversicherung geplant wurde. So haben wir aus der Not eine Tugend gemacht, zum Wohle der Menschen die wir versorgen.





