(openPR) Frühjahrsmüdigkeit – was verbirgt sich hinter Beschwerden wie Müdigkeit und Stimmungstief? Und was kann man dagegen tun? Die Naturheilkunde kennt viele bewährte Mittel und Behandlungen um den Organismus vital und fit für den Frühling zu machen.
Stuttgart, 6.4.2009. Wenn es draußen endlich Frühling wird, fühlen sich viele Menschen schlapp, müde und ausgelaugt. Dieses Phänomen, die so genannte Frühjahrsmüdigkeit, scheint paradox – denn in der Natur um uns herum strotzt alles vor Vitalität. Warum also leiden wir Menschen jetzt unter Müdigkeit und Antriebsschwäche?
„Die physiologischen Ursachen für die Frühjahrsmüdigkeit sind nicht vollständig geklärt. Man nimmt an, dass wir in den Wintermonaten auf Grund unserer ererbten Anlagen stoffwechselmäßig immer noch einen Gang zurückschalten, um das Überleben unter schwierigen klimatischen Bedingungen sicherzustellen, auch wenn das heute nicht mehr notwendig ist,“ erklärt Dr. Wolfgang Widmaier, Apotheker und Heilpraktiker, Union Deutscher Heilpraktiker. „Wenn sich dann im Frühjahr die äußeren Bedingungen wie Licht und Temperatur ändern, müssen sich Stoffwechsel und Hormonhaushalt quasi vom Winterbetrieb auf Sommerbetrieb umstellen – und das macht vielen Menschen zu schaffen“.
Natürliche Lichttherapie für mehr Wohlbefinden
Dr. Widmaier empfiehlt deshalb, die Frühjahrsmüdigkeit als ganz natürlichen Vorgang zu akzeptieren und das Ruhebedürfnis des Körpers ernst zu nehmen. Gleichzeitig kann man den Organismus durch ein paar einfache Maßnahmen bei der Umstellung unterstützten. Das beste Mittel gegen die Frühjahrsmüdigkeit ist viel Bewegung an der frischen Luft – allerdings bei Tageslicht und ohne Sonnenbrille. Denn die UV-Strahlung trägt dazu bei, den Hormonhaushalt schneller zu regulieren. Je mehr Licht die Netzhaut des Auges aufnimmt, desto besser. Ebenfalls sinnvoll ist eine leichte Kost mit viel frischem Obst und Gemüse – eine solche Ernährungsumstellung trägt außerdem dazu bei, den „Winterspeck“ schneller wieder loszuwerden.
Nach dem Verständnis der Naturheilkunde belasten jetzt auch die so genannten „Schlackstoffen“ den Organismus, die sich im Körper immer dann ablagern, wenn der Stoffwechsel reduziert ist. Hier hilft ein innerer “Frühjahrsputz“, zum Beispiel mit Birkenblätter-Tee. Die Inhaltsstoffe unterstützen die „Blutreinigung“ und wirken entwässernd. Auch Brennnessel und Löwenzahn eigenen sich für eine Frühjahrskur. Die Inhaltsstoffe wirken entgiftend und regen gleichzeitig den Stoffwechsel an. Wer mag, sollte jetzt regelmäßig in die Sauna gehen, um die Stoffwechselschlacken auch über die Haut auszuscheiden.
Frühjahrskur beim Heilpraktiker
Der Königsweg für mehr Gesundheit und Wohlbefinden ist eine Frühjahrskur beim Heilpraktiker. Die Naturheilkunde bietet ein breites Spektrum an Behandlungen, um die Stoffwechselfunktionen anzuregen und den Körper zu „entgiften“ und fit zu machen. Ein wichtiger Schritt ist dabei die Stärkung der Verdauungs- und Ausscheidungsorgane wie Niere, Lunge, Darm und Leber. Dazu eignen sich z.B. eine Heilfastenkur oder eine Trinkkur, Kneippanwendungen, die Colon-Hydro-Therapie, Massagen, Lymphdrainage oder eine Bädertherapie.
Biologische Arzneimittel können diese Prozesse auf natürliche Weise unterstützen. So wird der Heilpraktiker je nach der individuellen Ausgangslage des Patienten z.B. eine Enzymtherapie verordnen. Andere Möglichkeiten zur Regulierung des Stoffwechsels bieten die Homöopathie oder die Behandlung mit Schüßler-Salzen. Speziell zur Ausleitung von Schadstoffen hat sich die Spagyrik bewährt, bei der speziell aufbereitete Wirkstoffe kurmäßig eingenommen werden.









