(openPR) Über Krise nicht die Zukunft vergessen. / Dramatischer Führungskräftemangel für Brandenburg vorhergesagt. / Rechtzeitig um Nachfolgeregelung in Unternehmen kümmern. / Neues Projekt bietet Unterstützung an. / Kooperation mit allen Hochschulen des Landes. / Start im April 2009. / Noch Möglichkeit für Unternehmen sich zu beteiligen. /
Berlin/Brandenburg. Das gegenwärtig alles beherrschende Thema ist und bleibt die Finanz- und Wirtschaftskrise. Über dieses Thema hinaus sollte jedoch nicht vergessen werden, vor welchen Herausforderungen gerade Brandenburg in den nächsten Jahren steht. Nach Angaben des statistischen Landesamtes Berlin Brandenburg ist bereits heute mehr als die Hälfte der Einwohner des Landes (51 Prozent) über 45 Jahre alt. Was das nicht nur für die demographische Struktur des Landes, sondern auch für die Wirtschaft bedeutet, erläutert Dr. Uwe Gluntz, Geschäftsführer der Gesellschaft für Personalentwicklung Nord mbh, gpn: „In den nächsten Jahren werden altersbedingt überdurchschnittlich viele ältere Leitungskräfte in Brandenburg aus der Erwerbstätigkeit ausscheiden. Die Altersstruktur der Bevölkerung, die Abwanderung nach Westdeutschland, zu wenig Nachwuchskräfte – all das wird zu dramatischen Situationen für die Wirtschaft in Brandenburg führen, denn es fehlen nicht nur Fach-, sondern bereits jetzt in erheblichem Maße Führungskräfte.“ Ohne Führungskräfte keine Unternehmen. Gluntz ruft aus diesem Grund dazu auf, das Problem fehlender Führungskräfte bereits jetzt aktiv anzugehen, um ihm zu begegnen. Gemeinsam mit den Hochschulen des Landes unter Federführung der Universität Potsdam wurde ein Projekt entwickelt, das die Wirtschaft in Brandenburg jetzt und für die Zukunft stärkt.
Im April 2009 startet das Qualifizierungsprojekt „Der Mittelstand führt“, mit dem gezielt an der Nachwuchsförderung von Führungskräften in kleinen und mittleren Unternehmen in Brandenburg gearbeitet wird. Am Projekt beteiligen sich Unternehmen, die auf horizontaler Ebene zusammenarbeiten, um ein Führungskonzept zu erstellen, das auf mittelständische Strukturen ausgerichtet ist. Gleichzeitig dient das Konzept dazu, eine geeignete, gemeinsam abgestimmte Weiterbildung zu planen und gemeinsam die Personalentwicklung und –planung, speziell der Führungskräfte sowie des Führungskräftenachwuchses zu sichern. „Gerade in Krisenzeiten wird doch deutlich, wie wichtig Führungskräfte für Unternehmen sind“, betont Uwe Gluntz, „ohne sie wären Krisen wie die, die wir derzeit erleben, nicht zu bewältigen.“ Das Projekt baut gleichzeitig durch die Kooperation mit den Hochschulen des Landes Kontakte zu Absolventen – und damit künftigen Führungskräften auf und aus – ein Weg zur Mitarbeitergewinnung, den kleine und mittlere Unternehmen allein sonst nur schwer gehen können. Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie des Landes Brandenburg sowie durch Mittel der EU.
Einige Unternehmen machen bereits mit. Gluntz fordert die Brandenburger Unternehmer dazu auf, auch jetzt in Zeiten der Krise mittel- und langfristige Planungen nicht aus den Augen zu verlieren. „Im April beginnen wir mit der Qualifikationsbedarfsermittlung – wer möchte, ist herzlich eingeladen, sich am Projekt zu beteiligen.“, so Gluntz. Interessierte Betriebe melden sich gerne bei Dr. Uwe Gluntz und gpn in Berlin unter 0 30 / 61 65 97 60.
Wer Fragen zum Projekt „Der Mittelstand führt“ hat oder Dr. Uwe Gluntz interviewen will, meldet sich gerne jederzeit beim Pressereferenten der gpn, Rafael Robert Pilsczek unter 0 170 / 310 79 72.








