(openPR) „Aufträge müssen bauwirtschaftlichem Mittelstand zugute kommen“
Berlin, 18.05.2010. Anlässlich der heute anstehenden Beratungen der SPD-Fraktion zum Ausbau der A 100 spricht sich die Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg e.V. erneut für den Weiterbau der Stadtautobahn aus. Der Verband, der rund 900 kleine und mittelständische Baufirmen in Berlin und Brandenburg vertritt, appelliert an die Fraktion, den weiteren Ausbau zugunsten der entstehenden Arbeitsplätze in der regionalen Bauwirtschaft zu befürworten.
Wolf Burkhard Wenkel, Hauptgeschäftsführer der Fachgemeinschaft Bau, erklärt dazu: „Die für den Ausbau des Autobahnteilstücks zwischen Neukölln und Treptow geplanten Investitionen von über 400 Millionen Euro sind ein wichtiger Konjunkturimpuls für die Bauwirtschaft und schaffen Hunderte von Arbeitsplätzen. Entscheidend dafür ist allerdings, dass die Auftragsvergabe mittelstandsfreundlich gestaltet wird. Nur so kommen die regional ansässigen kleinen und mittelständischen Baubetriebe zum Zuge.“
Mit Ausnahme des Großflughafens BBI sei man in Berlin und Brandenburg von einer mittelstandsfreundlichen Auftragsvergabe bei Großprojekten noch weit entfernt, so Wenkel weiter. „Dabei sorgt doch gerade die Vergabe an den bauwirtschaftlichen Mittelstand dafür, dass die zusätzlichen Investitionen in der Region bleiben und die Wirtschaft hier bei uns ankurbeln.“ Jeder so investierte Euro ziehe das Drei- bis Fünffache an Folgeinvestitionen nach sich. „Der Beschluss zum Weiterbau der A 100 wäre ein zusätzliches Konjunkturprogramm für die regionale Bauwirtschaft und ein wichtiges Signal für den Wirtschaftsstandort Berlin.“
Die Fachgemeinschaft Bau unterstützt die Kampagne von Kammern und Verbänden „Wirtschaft pro A 100“, die unter der Seite www.wirtschaft-pro-a100.de für den zügigen Weiterbau der Autobahn wirbt.





