(openPR) Wird in den Medien angekündigt, dass die Kosten (z. B. für Energie oder Benzin) steigen, kochen bei den Bürgern die Emotionen hoch. Die Gelder allerdings, die über stille Kanäle verschwinden, lösen kaum Entrüstung aus. Dabei könnte man Milliarden Euro sparen, wenn man aufmerksamer wäre. John D. Rockefeller brachte es auf den Punkt: „Es ist oftmals produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen ganzen Monat für sein Geld zu arbeiten.“
In Deutschland existieren ca. 94 Millionen Kapitallebensversicherungen. Dazu zählen unter anderem Renten-, Ausbildungs-, Sterbegeld- sowie vermögensbildende Lebens-versicherungen, selbst die Unfallversicherung mit Prämienrückgewähr. Seit 1983 wird lt. Oberlandesgericht Hamburg vom Abschluss solcher Verträge abgeraten (AZ 74 047/83). Nun muss man sich fragen, warum uns nach dem Fall der Mauer genau diese Verträge millionenfach verkauft wurden, obwohl man schon Jahre vor dem Mauerfall wusste, das sie nachweislich nicht zur Vermögensbildung taugen?
Nach drastischer Korrektur der Ablaufleistungen klaffen inzwischen in zahlreichen Vermögensplänen größere Lücken. Schon am 10. August 2004 untersuchte man in der Sendung „Plusminus“ die garantierten Renditen. Der Spitzenreiter erzielte 2,037 Prozent Rendite. Wissenswert ist, dass man in den ersten 10 bis 15 Jahren überhaupt keine Rendite bekommt. Kündigt man in dieser Zeit, bekommt man weniger heraus wie eingezahlt. Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, die Verluste sind zu retten, indem man seine Beiträge brav weiter bezahlt.
Die Versicherungsfachfrau rät Ihnen, Versicherungsschutz und Geldanlage strikt zu trennen. Eine Risikolebensversicherung kostet einen Bruchteil des Beitrages zur Lebensversicherung. Bevor eine Lebensversicherung gekündigt wird, kann man prüfen, ob es nicht besser wäre, diese zu verkaufen. Vorteil hierbei: der Todesfallschutz bleibt erhalten und eine höhere Auszahlsumme wird fällig.








