(openPR) In Zeiten kriselnder Wirtschaft und angekündigter Entlassungen lohnt es, sich bei der Jobsuche auch einmal im Ausland umzuschauen. Denn noch immer werden in vielen Ländern Fachkräfte dringend gesucht, berichtet der Berliner „Tagesspiegel“ in seiner Internet-Ausgabe. Besonders interessant dabei: Dies betrifft nicht nur den technischen Bereich.
Doch nicht in allen Ländern kann man einen geeigneten Job finden; die Wirtschaftskrise hat nicht nur Deutschland erwischt, sondern hat manche Arbeitsmärkte in Europa, in Übersee oder etwa den Boomregionen auf der Arabischen Halbinsel regelrecht zusammenbrechen lassen. Besonders heftig hat es beispielsweise Irland getroffen, wo sich die Arbeitslosenquote innerhalb weniger Monate nahezu verdoppelt hat - auf mehr als 14 Prozent. Bis dahin hatte die grüne Insel eher mit ihrem rasanten Wirtschaftswachstum auf sich aufmerksam gemacht. Ein anderes Beispiel ist Dubai: Für zahlreiche Großprojekte wie das höchste Gebäude der Welt, den Burj Dubai, holte man hier tausende ausländische Arbeitskräfte ins Land. Vor allem Facharbeiter und Ingenieure aus der Baubranche konnten sich hier nicht über zu wenige attraktive Arbeitsplätze beklagen. Mit dem Platzen der Immobilienblase mussten aber viele Projekte wegen mangelnder Finanzierung eingestellt werden.
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Nichtsdestotrotz gibt es für gute ausgebildete Fachkräfte immer noch Möglichkeiten für einen Job im Ausland, meint Petra Gerisch, Teamleiterin der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) für Berlin und Brandenburg. Sogar in Ländern mit hoher Arbeitslosigkeit ließen sich Stellen für bestimmte Berufsgruppen finden. In Kanada sind beispielsweise Mechaniker für Kraftfahrzeuge, Holzbearbeitung und Landmaschinen schwer gefragt. Zudem sucht man nach Druckern und Arbeitern aus dem Baugewerbe. Gute Chancen auf eine Vermittlung nach Großbritannien haben Sozialarbeiter und Sozialpädagogen. Der Grund: Die Labour-Regierung hat in den letzten Jahren eine Menge Geld in den Ausbau der Sozialsysteme investiert. Noch immer sind viele Sozialarbeiterstellen unbesetzt, für die deutsche Bewerber aufgrund ihrer Ausbildung besonders geschätzt sind. Als Voraussetzung sollte man allerdings hervorragende Englischkenntnisse mitbringen.
Das Beherrschen der Landessprache wird generell immer wichtiger. Vor allem in Skandinavien macht sich ein Wandel bemerkbar. „Gerade die Schweden sind inzwischen sehr streng, was die Sprachkenntnisse betrifft“, erklärt ZAV-Vermittlerin Doris Mohn. Gefragt sind hier, wie in ganz Skandinavien, derzeit Fachleute aus der Metall- und Gesundheitsbranche.












