(openPR) ... „der Bürokratie“ wie der Halter meint.
Dieser hat Rhani aber selber vor 18 Monaten schon längst zum Opfer gemacht
- und der Tierpark - Nadermann/Paderborn, der offenbar ein einträgliches Geschäft macht mit dem Verkauf von Gepardenbabys an Privathaltungen. Weder er noch seine Nachzuchten sind am EEP – Europäischen Erhaltungszuchtprogramm beteiligt.
Zu Artenschutzzwecken gibt Glovcewski an?
In Gefangenschaft für Gefangenschaft zu züchten? für immer mehr Privathalter? Probleme der Behörden, Kosten der Allgemeinheit ?
Auch ein einträgliches Geschäft – "teuer wie ein „Rennpferd“ lt. Gauder, langjährig erfahrener Privathalter aus Heilbronn mit Gepard Sammy ebenso Handaufzucht aus Tierpark Nadermann/Paderborn.
Anstatt die natürlichen Lebensräume der Tiere zu erhalten und sie dort zu schützen?
Als Baby der Mutter entrissen, um es mit Hand aufzuziehen - warum?
Um es seiner natürlichen Art entfremdet handzahm für den Menschen zu machen oder weil die Mutter bereits dissozial nicht mehr instinktsicher ihre Nachzucht aufzieht- aufziehen möchte?
So wie man regelmässig auch in den Raubtierhaltungen im Zirkus vorgeht und argumentiert?
Eine Auswilderung zum Arterhalt in ihren natürlichen Lebensraum und Verhaltensrepertoire unmöglich mit in Gefangenschaft aufgezogenen und gehaltenen Geparden.
Und gerade erfahrene Wildtierexperten wissen, dass handaufgezogene Tiere wildlebender Arten eher gefährlich für den Menschen werden, weil sie ihre natürliche Scheu verloren haben.
Ein verantwortlicher zuverlässiger Halter verharmlost und vermenschlicht auch nicht wie hier.
Wenn gleich auch Geparden sich ähnlich zahm wie Haustiere machen lassen, besagt der 40 Jahre erfahrene Gauder/HN mit Gepard Sammy auch - „Problematisch sei allerdings ... das Verhältnis zu Kindern... er sieht sie als Beute“
Nicht zuletzt verletzte erst Sept. 2006 ein aus Privathaltung ausgebrochener Gepard bei Aachen ein 5 jähriges Mädchen schwer. Und was ist mit Nachbars Hauskatze ?
Der Hund wurde über jahrtausende domestizierter Freund und Gefährte und schon durch Einschränkung seiner wie unserer Lebensräume, Fehler in Haltung und Umgang oder häufig ebenso Nutzung zum Selbstzweck wie häufig die Problemfälle der sog. „Kampf“hunde, kann es natürlich auch mit Hunden zu solch tragischen Übergriffen durch wachsendes Unwissen, Unsicherheit im Umgang, Erziehung, eingeschränkter artgemäßer Haltung , Aufzucht und "Nutzung" kommen.
Wildtiere im ethnologischen Wandel und heutigen Verständnis ebenso domestiziern zu wollen und zu halten, bleibt dabei aber unnötig und reiner Selbstzweck. Probleme gibt es schon genug.
Als erfahrener Exotenhalter wie Glovcewski von sich sagt, muss er gewusst haben, dass er eine Gehegegenehmigung braucht und zwar bevor man sich „verantwortliche“ ein Tier und insb. hier ein Tier wildlebender Art anschafft und nicht sein eigenes Recht schafft und das Tier zum Opfer seiner „Liebhaberei“ macht, in dem man die Bürokratie, die man hier jetzt nun verurteilt, vor vollendete Tatsachen mit einem nicht genehmigungsfähigen Gehege im Wohngebiet, Verfahren und Kosten – auch für die Allgemeinheit - stellt.
Bereits aus 2/2007 gab es ein Verwaltungsgerichts- Urteil aus dem benachbarten Landkreis Lüneburg, das bereits Gehegegenehmigungen im Wohngebiet als unzulässig ud nicht mehr genehmigungsfähig erklärte.
Im Unterschied zu alten bereits bestehenden Genehmigungen ide dann Bestandsschutz haben.
Wildtiere zu halten ist auch die Macht der Zirkusse gegenüber Behörden und gegen Tierschutz, wo sich die ITP seit Jahren engagiert gegen das Leiden und Sterben von Wildtieren im Zirkus - allein zur Belustigung des Volkes- wie bei Elefanten (alle ehemals Wildfänge) oder Tiere wildlebender Arten wie Giraffe, Bär und Flußpferd/Nashorn u.a. aus solchen Tier- und Safariparks, und die Umsetzung des seit 2003 schon vom Bundesrat beauftragten Wildtierverbotes in Zirkussen fordert.
Sendungen wie wildes Wohnzimmer tragen (leider) bei all der Aufklärung, Information und Bewusstseinsbildung für die Bedürfnisse von Tiere auch bei, den Wunsch zu wecken:
„ auch haben zu wollen“, wie ein kleines Kind mit Bedürfnisbefriedigung zum Selbstzweck.
„Sie trägt ein Halsband und geht an der Leine... zum gemeinsamen Fernsehgucken "...nicht alles was machbar ist muss sich der Mensch unterwerfen – domestizieren. Auch wenn manche Privathaltungen besser sind als so mancher Zoo.
Ein wirklicher Liebhaber aber achtet Wildtiere respektvoll und fördert ihren Erhalt in ihren natürlichen Lebensräumen für ein Leben in Würde.
Den Preis zahlt letztendlich immer das Wildtierbaby – dieses und das nächste - and so on and on, wenn sich solche Halter ihr eigenes Recht schaffen und als Abnehmer und potentielle Züchter das Geschäft mit den Gepardenbabys am Laufen halten.
„..erst wenn sein -Anmerk: das - Spiel ein Ende, nimmt , wird seine Seele wieder rennen können“ ( Gedicht aus: Der Gepard v. Christian Holzer)
Für Rhani selber bleibt nur das geringste Übel zu wählen, sie in eine Altbestands genehmigte Haltung zu überführen – dieser Halter hat sie bereits längst zum Opfer gemacht.
Die ITP fordert die Behörde auf den "vorerst"Abgabeplatz des Halters
über Amtshilfe zu prüfen und eine Infertilisationsauflage zu erteilen.











