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Offener Brief - Protestschreiben an China - zu Yulin 2020

22.06.202016:12 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Offener Brief - Protestschreiben an China - zu Yulin 2020
Stop Yulin meatmarket 2020 - Tinker von Yulin 2019
Stop Yulin meatmarket 2020 - Tinker von Yulin 2019

(openPR) Offener Brief - Protestschreiben an China zu Yulin 2020 / 22.06.2020

- an die chinesischen Botschaften in Deutschland,
- Außen- und Agragministerium in China
- und Generalkonsulat der Deutsche Botschaft, Shanghai.


https://www.facebook.com/groups/399921047009537/permalink/1167260286942272/

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Please enforce your law to stop meatmarket for dogs and cats and wild animals

Dear responsibles,
mit großer Hoffnung hatten wir im Februar 2020 weltweit die ersten Städte in China wahrgenommen, die den Fleischmarkt für Hunde und Katzen und Wildtiere verboten haben.

Es traumatisierte nicht nur weltweit Tierfreunde, sondern ist jetzt auch Quelle weltweiten Leidens und Sterbens und Desaster für die Weltwirtschaft durch die Pandemie COVID 19.

https://www.deine-tierwelt.de/magazin/coronavirus-shenzhen-verbietet-den-verzehr-von-haustieren/
Die Stadt Shenzhen verbot als erste Stadt ab 1. Mai 2020 den Handel und Verzehr von Wild- und Haustieren. Hunde, Katzen, Schlangen und Co. dürfen dann nicht mehr verkauft, geschlachtet und zum Verzehr gezüchtet werden.

Das Gesetz trat am 1.Mai 2020 in Kraft.
Wer dagegen verstößt, muss mit Geldbußen von umgerechnet bis zu 19.600 Euro rechnen.

"Hunde und Katzen als Haustiere haben eine viel engere Beziehung zum Menschen aufgebaut als alle anderen Tiere", ordnet jetzt die Verwaltung der Stadt, in der mehr als 12,5 Millionen Menschen leben, an. Das Verbot entspreche auch der Forderung und dem Geist der menschlichen Zivilisation. Die Anordnung dürfte wohl auch in Zusammenhang mit dem Ausbruch des Coronavirus stehen.

Ende Februar hatte China bereits den Handel und Konsum von Wildtieren verboten.

So ergab eine Studie der Humane Society International von 2016, dass fast 70 Prozent der Teilnehmer angab, noch nie Hundefleisch gegessen zu haben. Rund 64 Prozent wünschen sich, dass das Hundefleisch-Festival in Yulin verboten wird.
Natur- und Artenschutz sind elementar, um künftige Pandemien wie das Coronavirus u.a. zu verhindern.

Daher war in China am 29.5.2020 die Veröffentlichung eines neuen nationalen Nutztier-Katalog, der Hunde explizit ausschließt ein historischer Moment für den Tierschutz und alle Tierfreunde weltweit. Das Verbot für Wildtiermärkte bestand bereits seit Ende Februar 2020.

Tierschutz und Tierwohl sind auch immer mehr Menschen in China ein Anliegen. Zugleich knüpft diese Entscheidung an die Vorschriften zum Verbot des Verzehrs von Hunden und Katzen an, die Anfang dieses Jahres in Shenzhen und Zhuhai verabschiedet wurden.

Damit ist der Verkauf von lebenden Hunden und Hundefleisch zum Verzehr in China verboten.
Katzen waren nie Teil des Nutztier-Katalogs.

Aber auch für die Weltgesundheit ist dies von herausragender Bedeutung, wo die unhygienischen Bedingungen, unter denen die Tiere gefangen, gehalten, geschlachtet und verkauft werden – meist auf Lebendtiermärkten, die perfekte Brutstätte für neue zoonotische Viren sind.

Neben unfassbarem Tierleid ist der Handel mit Hunde- und Katzenfleisch auch für Krankheitsausbrüche wie Tollwut und Cholera verantwortlich. Und wie wir jetzt wissen, kann die ganze Welt unter den tödlichen Zoonose-Viren leiden, die auf den unhygienischen Lebendtiermärkten entstehen, auf denen das Hunde- und Katzenfleisch teilweise verkauft wird“, sagt Dr. Katherine Polak, Tierärztin und Leiterin der VIER PFOTEN Streunerhilfe in Südostasien.

Schlachthäuser und Lebendtiermärkte sind tickende Zeitbomben

Als am Mittwoch 29.5.2020 das Landwirtschaftsministerium von China mitteilte, dass Hunde nicht mehr als Nutztiere bezeichnet würden, wurde diese Richtlinie als nachhaltige Maßnahme zur Verhütung weiterer Schäden für die Weltwirtschaft und die Weltbevölkerung, aber auch für die Tiere mit weltweiter Aufmerksamkeit begrüßt.

„Was Hunde betrifft, so sind sie aufgrund der Fortschritte der menschlichen Zivilisation und der Entwicklung der öffentlichen Sorge und des Tierschutzes zu Haustieren geworden. Weltweit gelten Hunde nicht als Vieh, und sie werden auch bei uns nicht zu Zuchttieren zählen“, hieß es in der Mitteilung des chinesischen Landwirtschaftsministeriums

„Dieser Schritt in der Gesetzgebung ist mehr als ein Grund zum Feiern – er zeigt, dass unsere Programme, die Veränderung aus dem Land heraus anstreben, von den Behörden unterstützt werden und nun auch das Erhoffte bewirken. Er inspiriert uns, unsere Arbeit zum Wohl von Tieren wie auch Menschen fortzusetzen, und ist ein herausragendes Beispiel für gelebte Güte. „ (animalsasia)

Don´t teach your/our children – the children of world to kill dogs.

Vor wenigen Tagen bestand damit noch die Hoffnung, dass das grausame Hundefleisch-Festival in der chinesischen Stadt Yulin diesmal wirklich abgesagt wird. Verboten ist es seit 2017 durch die Stadtverwaltung. Jetzt aber steht ein Landesgesetz dagegen.

Doch Chinas Entscheidung, Hunde nicht mehr als Nutztiere zu klassifizieren, war offenbar nur ein leeres Lippenbekenntnis», sagt der Tierarzt Karanvir Kukreja, ein Sprecher von «Vier Pfoten».

Bereits zahlreiche LKWs mit Hunden sind eingetroffen in Yulin 2020

„ Unter Berücksichtigung der globalen COVID-19-Pandemie, können Regierungen nicht länger inaktiv bleiben, wenn der Zusammenhang zwischen Tierhandel und der menschlichen Gesundheit so deutlich ist.
Viele der Praktiken im Hunde- und Katzenfleischhandel fördern das Entstehen und die Verbreitung von Viren, die sowohl Auswirkungen auf Tiere als auch auf Menschen haben.

Die Regierungen in Südostasien, besonders in Kambodscha, Indonesien und Vietnam, haben nun die Chance, die potenzielle Quelle der nächsten globalen Pandemie zu verhindern, indem sie den Hunde- und Katzenfleischhandel beenden, bevor es zu spät ist.“ (Quelle 4 Pfoten)

Es geht nicht nur um Tierschutz und die weltweite Traumatisierung von empathischen Tierfreunden,
sondern auch die weltweite Verbreitung der Pandemie COVID 19.

Und China ist in der Verantwortung, diese Gefahr und Leid für Mensch und Tier endlich ernsthaft zu unterbinden und seine Verordnung durchzusetzen.
Vor wenigen Wochen erklärte das Agrarministerium des Landes, dass Hunde in China nicht mehr als Nahrungsmittel gelten.

Wir erwarten weltweit, dass der Fleischmarkt von Yulin entsprechend polizeilich kontrolliert und die Händler entsprechend identifiziert und bestraft werden gemäß dem Landesgesetz.

Und die Tiere befreit werden.

Und bitten entsprechende Maßnahmen umfassend durchzusetzen.
Wir bitten anzustreben,
- dass alle Hunde und Katzen in China registriert
werden um dem Diebstahl für den Fleischmarkt
zustoppen und zu ihren Besitzern zurück
vermitteln zu können.
- dass die meist illegalen LKW´s kontrolliert,
konfisziert und die Tiere befreit werden.
- Und wenn möglich Förderprogramme aufzulegen,
damit die Hundefleischhändler sich eine
alternative legale Existenz aufbauen können.
- Wir bitten ebenso staatliche
Kastrationsprogramme aufzulegen, um das
Straßenhundeproblem und Tiermanagement zu
Lasten ehrenamtlicher Tierschützer einzudämmen.
- Und Adoptionen staatlich zu fördern.

Für einen ethischen und humanen Umgang

Die Augen sind weltweit auf China gerichtet und dem Bestreben Weltwirtschaftspartner zu sein.

sincerely
Hand in Hand Glückshof -Itp n.e.v.
Petra Schneider
Germany

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