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VR China: Peking erstickt öffentlichen Widerspruch durch Verhaftungen

05.10.200718:55 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: VR China: Peking erstickt öffentlichen Widerspruch durch Verhaftungen
Der chinesische Menschenrechtsanwalt Gao Zhisheng mit Ehefrau Geng He und beiden Kindern. Bild: epochtimes.com
Der chinesische Menschenrechtsanwalt Gao Zhisheng mit Ehefrau Geng He und beiden Kindern. Bild: epochtimes.com

(openPR) IGFM: Menschenrechtsverteidiger samt Familie inhaftiert

Peking / Frankfurt am Main, 6. Oktober 2007 – Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, wurde der in China bekannte christliche Menschenrechtsaktivist und Anwalt Gao Zhisheng am 23. September in Peking verhaftet. Grund für seine Festnahme soll ein von ihm geschriebener offener Brief an den US Kongress sowie den US Senat sein, in dem er vor dem Hintergrund der bevorstehenden Olympischen Spiele auf die schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen in China aufmerksam machte. Die IGFM bittet die nationalen olympischen Komitees und das IOC, die Verhaftung nicht schweigend hinzunehmen, sondern sich für die Freilassung des Menschenrechtsverteidigers einzusetzen.

Wie die IGFM weiter berichtet, verschickte Rechtsanwalt Gao Zhisheng den Brief am 21. September, drei Tage vor seiner Festnahme. Darin forderte er die Internationale Gemeinschaft auf, sich nicht von der Chinesischen Regierungspropaganda blenden zu lassen. "Mit welcher Härte die chinesische Regierung gegen Bürger vorgeht, die die Fassade eines menschenrechtsachtenden Chinas so kurz vor den Olympischen Spielen zum Einstürzen bringen, zeigt die Tatsache, dass die Familienmitglieder Zhishengs gleich mit ihm inhaftiert wurden", meint Martin Lessenthin, Sprecher der IGFM.

Gao Zhisheng wurde schon einmal zu drei Jahren Haft und fünf Jahren Bewährung verurteilt und musste monatelange Folter über sich ergehen lassen. Auch seine Familie war immer wieder Ziel von Repressalien chinesischer Behörden. Seine Frau Geng He, die zusammen mit ihren zwei gemeinsamen Kindern von der Chinesischen Hilfsgemeinschaft (China Aid Association - CAA) für zwei Monate nach Texas eingeladen wurde, um sich einmal zurückziehen zu können, konnte nicht ausreisen. Die Chinesische Regierung hatte die Ausstellung der Pässe verweigert.

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