(openPR) BERLIN. Zu den Berichten über drastisch steigende Defizite in der Pflegeversicherung in den nächsten Jahren erklärt der pflegepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Daniel :
Das Defizit in der Pflegeversicherung steigt und steigt. 2002 waren es noch 400 Millionen Euro, nach Schätzungen sollte das Defizit für 2003 500 Millionen Euro betragen, doch Berichte von heute melden ein mögliches Defizit von 700 Millionen Euro. Jetzt reicht es. Die Pflegeversicherung steht vor dem Kollaps. Diese dramatischen Zahlen zeigen, wie wichtig eine grundlegende Pflegereform ist. Ziel muss der Aufbau eines Kapitalstocks sein.
Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat die Reform der Pflegeversicherung gestoppt mit der Begründung, den Menschen nicht noch weitere Belastungen zuzumuten. Aufgeschoben ist bei Weitem nicht aufgehoben! Die Probleme in der Pflegeversicherung werden sich verstärken, wenn nicht bald etwas passiert. Zwar hat die Pflegeversicherung derzeit noch finanzielle Reserven, doch die werden in wenigen Jahren aufgebraucht sein. Und dann? Will Schröder so lange zusehen, bis die Pflegeversicherung richtig pleite ist? Die dann folgenden Belastungen für die Menschen sind nicht zumutbar.








