(openPR) Sehr gut besuchte Informationsveranstaltung im Schloss Biesdorf
Am Dienstag, 10.März 2009 folgten weit mehr als hundert Bürgerinnen und Bürgern der Einladung des SPD- Bundestagskandidaten für den Wahlkreis Marzahn- Hellersdorf, Rudolf Kujath, zu einer Informationsveranstaltung im Schloss Biesdorf. Unter der Moderation der Abgeordneten Liane Ollech (SPD) wurden sehr unterschiedliche Themen angesprochen. So ging es um Baumaßnahmen am S- Bahnhof- Vorplatz Biesdorf, um den weiteren Ausbau des Schlosses Biesdorf und um die Chancen, die Biesdorfer Durchgangsstraßen durch den Bau der Tangentialen Verbindung Ost (TVO) zu entlasten.
Eine heftige Diskussion entwickelte sich, um den Beschluss des Bezirksamtes den Rapsweg im Biesdorfer „Getreideviertel“ zur Einbahnstraße zu erklären. Das Bezirksamt will mit dieser Maßnahme die Belastungen reduzieren, die insbesondere durch parkende Fahrzeuge entstehen. Zudem wird er als Parkplatz für Besucher und Besucherinnen des Unfallkrankenhauses in Anspruch genommen. Auch wird der Rapsweg als Schleichweg zwischen Oberfeldstraße und Blumberger Damm genutzt.
Aufgrund der Kritik an der Maßnahme des Bezirks und der lebhaften Aussprache legte Kujath noch während der Veranstaltung einen Antrag für die SPD- Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung vor. Danach soll der Kornmandelweg bis zum Blumberger Damm ausgebaut werden. Die bislang beabsichtigten provisorischen Maßnahmen am Rapsweg werden nämlich offensichtlich von den Anwohnerinnen und Anwohnern als eine nur punktuelle Entlastung und somit unzureichend angesehen.
Der Bezirksstadtrat Stephan Richter (SPD),zuständig für Bildung, Kultur und Immobilien, berichtete über die Konjunkturprogramme und deren Auswirkungen für den Bezirk Marzahn- Hellersdorf. Sein Vortrag wurde mit großer Zustimmung von den Zuhörerinnen und Zuhörern aufgenommen. Auch betonte er seine Kooperationsbereitschaft mit den für den weiteren Ausbau des Schlosses Biesdorf Verantwortlichen, den Herren Dr. Niemann und Dr. Peters. Die Anwesenden waren sich einig, dass mit dem bisherigen Engagement für die Restauration des Schlosses eine große Leistung erbracht wurde.
Gerhard Pielmann berichtete über die Situation des „Theater am Park“ („TAP“). Mit vielen großen und kleinen Spenden wird das Theater mit seinem für den Bezirk wichtigen großen Saal in Stand gehalten. Heftige Vorwürfe wurden jedoch wegen Abrissmaßnahmen im unmittelbaren Umfeld des „TAP“ vorgetragen. Anwohnerinnen und Anwohner der „Paradiessiedlung“ beklagten Lärm- und Staubemissionen. Auch fürchten sie um Standsicherheit ihrer Häuser, da Rissbildungen durch die Erschütterungen bei den Baumaßnahmen zu erwarten sind.
Für die SPD erklärte Rudolf Kujath, dass er sehr kurzfristig zu einer weiteren Informationsveranstaltung in die Räume des „TAP“ einladen wird. Es sollen dann alle Verantwortlichen Baumaßnahmen die Fragen der Anwohnerinnen und Anwohner beantworten und somit Rede und Antwort stehen.
Ollech und Kujath resümierten, dass der Dialog mit den Bürgerinne und Bürgern fortgeführt werden soll. Demokratische Politik muss sich auf den Prüfstand stellen. Die SPD ist dazu bereit.
Mehr unter: http://www.rudi-Kujath.de und www.der-bewegt-was.de
Nachfragen und weitere Informationen gibt gerne:
Rudolf Kujath (0171 74 13 25 5)








