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Anwohner-Initiative mit Füßen getreten

09.03.200909:34 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Hannover, 05.03.2009 - Zur Sitzung des Bauausschusses der Stadt Hannover am 4.3.21009
In der Bauausschuss-Sitzung wurde auch über das Bauvorhaben 1710 – Seniorenwohnungen der Franz-Kühnemann-Stiftung entschieden. Zu der Bürgerinnen u. Bürger-Fragestunde waren betroffene Anwohnerinnen und Anwohner zahlreich erschienen, darunter auch Sprecher der Anwohner-Initiative. Sie hatten gehofft, durch Vorbringen ihrer Bedenken und Anregungen einen Ablehnungsbeschluss des Ausschusses zu erreichen.

Doch wurden sie bitter enttäuscht. Ihre Bedenken und Argumente bezüglich der Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität und der Zerstörung wertvoller Natur wurden lapidar vom Tisch gewischt. Auf die von einer 84jährigen Anwohnerin unter Tränen vorgebrachten Befürchtungen erwiderte SPD-Stadtrat Manfred Müller gar, die Initiative habe diese Dame wohl vorgeschickt und stellte die Frage, ob es denn die Initiative verantworten wolle, wenn sich diese Frau aus dem Fenster stürzen werde!

In der Aussprache vor der Entscheidung wurde zwischen den Fraktionen kontrovers diskutiert. Das gipfelte zuletzt in Verbalattacken. Grünen-Ratsherr Dette griff die CDU-Ratsfrau Gabriele Jakob schließlich persönlich an und quittierte deren Erwiderung mit hämischem Lachen. Dem Ausschuss-Vorsitzenden Thomas Herrmann muss die Frage gestellt werden, warum er derart ungehöriges Benehmen duldet.

Schließlich wurde der Antrag zum Bauvorhaben mit der Mehrheit von SPD und Grünen angenommen. Eine von parteipolitischen und einseitig wirtschaftlichen Interessen geprägte Entscheidung gegen Bürger und Natur! Der kritische Zuhörer gewann hier den Eindruck, der Beschluss habe bereits vorher festgestanden.
Für die Anwohner-Initiative gegen das Bauvorhaben 1710
Bernd Fischer

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