(openPR) Große deutsche Immobilienpakete stehen 2009 zur Refinanzierung an
- Kredithöhe und Immobilienwert stehen in ungünstigem Verhältnis
- US-Banken gehen scharf gegen Vertragsverletzungen vor
Köln, 5. März 2009. Auf die Banken, die in Deutschland Immobilienkredite vergeben haben, rollt eine Welle von Problemen zu. Ihre Ausmaße untersucht das Fachmagazin immobilienmanager in seiner neuesten Ausgabe 3-2009. Die ersten Schwierigkeiten werden sich im zweiten Halbjahr 2009 zeigen. Dann stehen die Immobilienkredite aus hoch fremdfinanzierten Portfoliotransaktionen zur Refinanzierung an, die aus dem Jahr 2004 stammen, als Finanzinvestoren erstmals in großem Stil deutsche Immobilienportfolios erwarben. Der Problempegel erhöht sich in den kommenden Jahren dramatisch, weil dann solche Kredite refinanziert werden müssen, mit denen Portfolios zu überhöhten Preisen erworben worden sind.
Einige Kreditnehmer können auch jetzt schon nicht mehr alle Vertragsbedingungen erfüllen. Dies liegt daran, dass sich das Verhältnis von Kredithöhe und Immobilienwert (Loan-to-value-ratio LTV) verschlechtert hat. Manche Finanzierer, darunter britische Banken, gehen flexibel mit solchen Vertragsverstößen um und interessieren sich mehr für den Cashflow, den eine Immobilie generiert.
Einige US-Banken dagegen gehen härter vor. Sie durchforsten ihre Kreditbestände nach solchen Vertragsverletzungen und fordern vom Kreditnehmer frisches Eigenkapital. Wenn das nicht vorhanden ist, degeneriert ein Problemkredit leicht zum Non Performing Loan (NPL), der dann von der Bank mit deutlichen Abschlägen an Verwerter verkauft wird.
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