(openPR) Regionalisierung soll Belange der Thüringer Landschaftsgärtner stärker einbringen
Kassel/Suhl/Saalfeld (21. Februar 2009): Die Thüringer Landschaftsgärtner Thorsten Perlich aus Suhl und Andreas Reichenbächer aus Landsendorf sind erneut ins Präsidium ihres Fachverbandes gewählt worden. Auf einer Mitgliederversammlung des Fachverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen (FGL) in Kassel erhielten beide erneut den Auftrag, die Belange der rund 70 GaLaBauer in Thüringen in dem Gremium zu vertreten. Für Thorsten Perlich ist es die vierte Wiederwahl ins Präsidium, für Andreas Reichenbächer die dritte Amtszeit.
Zusammen mit dem Apoldaer Uwe Michelchen, der bereits im vergangenen Jahr für weitere drei Jahre im Amt bestätigt wurde, engagieren sich damit weiterhin drei Thüringer für den Fachverband, dessen Mitglieder auf ihrer Wintertagung in Kassel eine Regionalisierung der Verbandsstruktur beschlossen hatten. Künftig wird das bisherige Verbandsgebiet Hessen und Thüringen in vier kleine Regionen unterteilt. „Mit dieser Regionalisierung besteht die große Chance, dass sich die Mitgliedsbetriebe in den nunmehr vier Regionen Südhessen, Mittelhessen, Nordhessen und Thüringen stärker in die Verbandsarbeit einbringen“, sagte Thorsten Perlich. „Zudem gibt es in jeder Region ganz unterschiedliche Probleme und Ansätze, die so stärker vermittelt werden können. In Thüringen gibt es bereits einen fachlichen Austausch unter den Mitgliedsbetrieben. Deshalb war ein klares Votum für diesen neuen Weg im Verband für die Thüringer nie eine Frage.“ Nebeneffekte dieser Dezentralisierung sind aber auch Netzwerkbildung, engere Kontakte zu Auftraggebern und Vertretern von Kommunen und Politik, stärkere Verantwortung vor Ort, kürzere Wege für die Mitgliedsbetriebe sowie schnellere Entscheidungen. Vor der Entscheidung der Mitglieder im FGL Hessen-Thüringen hatten sich bereits die GaLaBau-Landesverbände in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen für kleinere Einheiten innerhalb ihres Verbundes ausgesprochen und mit dieser Dezentralisierung positive Erfahrungen gesammelt. Die Belange der Thüringer Landschaftsgärtner können so stärker und präziser formuliert werden, hieß es auf der Mitgliederversammlung in Kassel.











