(openPR) Gängige Werbefehler im Web kosten Werbetreibende nicht nur Zeit, sondern viel bares Geld. Dabei lässt sich das Budget effizienter für Content einsetzen. Es fängt an mit der Wahl des richtigen Werbetexters, der dazu beiträgt, im Internet zielbewusster als die Konkurrenz zu agieren.
Clevere haben bereits die breite Wirkung des Internets erkannt. Keine große Firma, kein Mittelständler, schon gar nicht aber ein kleines Unternehmen - ob nun zum Beispiel Kosmetikvertrieb, Feinkostshop oder Weinhandel - kommen heute daran vorbei, sich im World Wide Web professionell zu präsentieren und gezielt zu vermarkten. „Eine fehlerhafte Website“, so verrät Wortkopf, der Profitexter für klassiche Werbung, Internet und Direktmarketing, „ist einer der ganz großen Patzer. Da das Internet zu Recherchezwecken immer mehr an Bedeutung gewinnt, ersetzt die informative Homepage eine Visitenkarte. Sie fungiert als Schnittstelle, die einen fruchtbaren Dialog zwischen potenziellen Interessenten und Kunden ermöglicht.“ Wer hier spart, zahlt später drauf. Grammatik- und Rechtschreibfehler sind deshalb tabu; die Darstellung der Inhalte muss einfach, präzise und „aufgeräumt“ aussehen.
Ist eine eigene Homepage heute die Pflicht, so sollte es selbstverständlich sein, dass vor allem der Kundenservice zählt, gerade dann, wenn Interessenten und Stammkunden über E-Mails kommunizieren. Die rasche Beantwortung der Mails muss die täglich geübte Praxis sein, meist binnen Tagesfrist. Ein grober Schnitzer ist es, gar nicht auf E-Mails zu antworten oder unpersönlich verfasste Standardschreiben zu versenden. „Generell ist die Konzeption und Formulierung von Standardbriefen möglich.“, stellt Wortkopf klar. „Sie muss jedoch genug kreativen Spielraum lassen, um flexibel auf verschiedene Formen der Anfrage eingehen zu können.. Keinesfalls“, so der erfahrene Werbebrief-Schreiber, „dürfen Textbausteine als solche zu erkennen sein.“
Leider ist das eher die Ausnahme. Doch gehört auch gut geschultes Servicepersonal zum empfehlenswerten Kundendienst, insbesondere beim Versandhandel. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die vollkommen planlos einen Textbaustein an den anderen fügen, verfehlen das Ziel: Nicht zufriedene Kunden sind die Folge, sondern verärgerte. Denn diese Form des Modul-Missbrauchs lässt sofort erahnen, wie wenig Mühe doch aufgewendet wurde, um eine Reklamation oder Anfrage mit individuellen Worten zu beantworten. Mancher Kunde fühlt sich düpiert angesichts von Brief- und E-Mail-Schreiben, die nicht einmal den Kern des angefragten Problems berühren. Und düpierte Kunden bringen nichts: Null-Gewinn für die weitere Entwicklung, dafür aber negative Propaganda.
Auch hier lautet also die wichtige Maxime: Es geht nicht um die eigene Lobpreisung, sondern um den Dienst am Kunden. Werbetexte, die aus erfahrener Feder stammen, berücksichtigen das; sie stellen den Kunden in den Mittelpunkt und kommunizieren die Vorzüge, von denen dieser profitiert. Das gilt auch für E-Mail-Schriftverkehr. Diese Sichtweise müssen sich viele Website-Betreiber erst noch aneignen, indem die Website inhaltlich, werblich und konzeptionell überzeugt.
Ein gravierender Fehler ist die häufige Animation der Webseiten. Was auf den ersten Blick - etwa im Bereich der Gastronomie-Werbung oder bei Wohndesign-Anbietern - sehr schick wirkt, kann ungemein nerven. User, die zufällig eine Homepage aufrufen, aber erst einmal langatmige automatische Bildsequenzen überstehen oder gar fieberhaft nach dem Überspringen-Link suchen müssen, fühlen sich gegängelt. Noch schlimmer ist es, wenn alle Webseiten – leider nicht allein in Worten – so „animierend“ angelegt sind. Ist es das Ziel der Werbung, der eigenen Homepage eine Tarnkappe zu verpassen, so ist das Experiment oft geglückt. Denn Animationsseiten tarnen sich nahezu perfekt für die Suchmaschinen. Wer also das Gegenteil erreichen will, verzichtet auf „fließendes Design“und vertraut besser mehr auf geglückte Inhalte, die ein erfahrener Werber konzipiert und textet.
Denn auch hier kann man große Fehler machen. Nur Webseiten mit den richtigen Suchbegriffen, den Keywords für Suchmaschinen, werden zuverlässig gefunden. Wer auch die Meta-Description mit cleveren Inhalten füllt, erscheint im wahrsten Sinne des Wortes als Profi. Finanzdienstleister, Reiseveranstalter, Fremdenverkehr, Hotellerie und Gastgewerbe sind nur einige Beispiele, die von den passenden Suchbegriffen profitieren. Denn diese klug geschriebenen Meta-Texte tauchen später bei den Suchmaschinen auf. Präzis formulierte Angebote und direkte Problemlöse-Ansätze sind zum Beispiel gut geeignet, um die Aufmerksamkeit der User zu erzielen.
Wer Beachtung findet, hat schon fast gewonnen. Denn jeder Klick erhöht die Besucherzahl im Internet, der Website eines Onlineshops für Delikatessen, Schmuck oder Blumen gleichermaßen, wie Userzahlen bei der Auslobung von Dienstleistungen und der Industrie. Die richtige Technik beim Texten führt nicht zum besseren Ranking, wohl aber zu mehr Interesse bei potenziellen Kunden und Web-Usern.
„Alle Unterseiten des Internetportals sind von gleicher Bedeutung.“, so der Tipp vom Werbetexter. „Nur die Startseite mit Suchmaschinen-Schnipseln zu füttern, reicht absolut nicht aus. Für jede Seite des Internetshops, der Unternehmensdarstellung oder sonstiger Inhalte lassen sich Meta-Beschreibungen texten. Sie alle“, so konstatiert Wortkopf, der kreative Text-Macher in Mannheim, „erhöhen die Internet-Präsenz und die Auffindbarkeit im fast unendlichen World Wide Web der Werbeangebote, der Schnäppchen-Jäger und der globalen Selbstdarstellung.“ [A.D.]













