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SPES 2020: Innovationsallianz für eingebettete Systeme

22.01.200916:51 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Das Verbundprojekt „Softwareplattform Embedded Systems 2020“ – kurz: SPES 2020 – wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als strategisches Fördervorhaben auf dem Gebiet der eingebetteten Systeme ins Leben gerufen. Auch die Technische Universität Kaiserslautern sowie das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE werden als Konsortialpartner bedeutende Arbeitspakete übernehmen. Über eine Laufzeit von zunächst drei Jahren stehen insgesamt rund 23 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung.



Zwei Arbeitspakete aus dem so genannten Zentralprojekt von SPES 2020 werden die Wissenschaftler in Kaiserslautern beschäftigen; dabei arbeiten die Forscher der ortsansässigen Technischen Universität Hand in Hand mit den Ingenieuren des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering IESE.

Prof. Peter Liggesmeyer, Informatikprofessor an der TU Kaiserslautern und einer der Leiter des Fraunhofer IESE, sieht sich durch die Auswahl der Konsortialpartner bestätigt: „So genannte eingebettete Softwaresysteme sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken: 90% der weltweit produzierten Mikroprozessoren werden für solche elektronischen Baugruppen eingesetzt.“ Deren Komplexität steigt unaufhaltsam und damit erhöht sich auch der Anspruch, sichere Systeme zu entwerfen. In Kaiserslautern stehen diese Themen seit Jahren hoch im Kurs: „Die Aufnahme in das bundesweite Verbundprojekt mit einer Fördersumme von insgesamt 1,5 Millionen Euro ist eine Anerkennung unserer bisherigen Leistungen und motiviert uns für anstehende Herausforderungen“, so Peter Liggesmeyer.

Im Rahmen des Großprojekts werden zunächst drei Planstellen an der TU Kaiserslautern geschaffen sowie drei weitere am Fraunhofer IESE vorgesehen.
Die universitären Arbeitsgruppen unter der Leitung der Professoren Rombach und Liggesmeyer werden sich insbesondere mit der empirischen Methodenevaluierung und den Verfahren zur Sicherheitsanalyse modellbasiert entwickelter sicherheitskritischer Systeme befassen. Die industrieerfahrenen Fachabteilungen des Fraunhofer IESE werden diese Grundlagenkompetenz mit ihrer praxiserprobten Expertise ergänzen. Im Vordergrund steht dabei insbesondere der Paradigmenwechsel in der Entwicklung eingebetteter Software - weg von einzelsystembezogener Individualprogrammierung hin zu modellbasierten Verfahren einschließlich automatisierter Codegenerierung und Qualitätssicherung.

Die so gewonnenen grundlegenden Ergebnisse fließen in Anwendungsprojekte aus den Domänen Avionik, Medizin, Automobil- und Automatisierungstechnik. Die jeweiligen Industriepartner sind vorrangig Großunternehmen, die dem zu erwartenden Arbeitsaufkommen durch ihr hohes Forschungs- und Entwicklungspotenzial in besonderem Maße gewachsen sind.

Ziel der Innovationsallianz ist eine durchgängige, leistungsfähige Methodik zur Entwicklung eingebetteter Systeme. Dabei geht es insbesondere um die Beherrschung der immer weiter zunehmenden Komplexität, unabhängig von der vorgesehenen Anwendungsdomäne. In dem umfangreichen, strategischen Verbundvorhaben schließen sich Fachexperten aus derzeit fünf Hochschulen, drei Forschungsinstituten und 15 Industrieunternehmen zusammen. Darunter befinden sich auch Branchenriesen wie die Siemens AG, die Robert Bosch GmbH oder der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS.

Die als Innovationsallianz zwischen Einrichtungen der Hochtechnologieforschung und führenden Industrieunternehmen gestartete Maßnahme steht unter Federführung der Technischen Universität München.

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