(openPR) für-einander begrüßt die Einführung eines Mindestlohnes für Pflegekräfte in der Pflegebranche und somit die Aufnahme der Pflegebranche in das Entsendegesetz. Menschen, die mit viel Engagement Dienste am Menschen erbringen, dürfen nicht ausgebeutet werden. Jeder Arbeitnehmer hat Anspruch auf einen gesicherten sozialen Status, denn sonst lässt auch die Motivation im Beruf nach. Dies ist nicht gut für die Pflegebedürftigen, denn sie brauchen viel menschliche Zuwendung.
Der Wettbewerb um immer geringere Löhne gefährdet die Qualität in der Pflege. Faire Arbeitsbedingungen schützen deshalb Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Sie sind erforderlich, damit es nicht zu Wettbewerbsverzerrungen kommt und diejenigen, die angemessene Löhne zahlen, einem Vernichtungswettbewerb ausgesetzt sind. Mindestlöhne in der gesamten Pflegebranche sind deshalb ein wichtiges Instrument gegen Ausbeutung und Sozialdumping.
Die SPD hat sich im zähen Ringen mit der CDU und der CSU dafür eingesetzt, dass es nun eine Grenze nach unten gibt. Mindestlöhne zwischen 6 und 8 Euro sind das Ergebnis dieser Verhandlungen. "So ist man auch dem Ziel näher gekommen, den Wettbewerb um die Qualität anstatt um den niedrigsten Preis zu fördern", meint Schmidt. "Wir wollen menschenwürdige Bedingungen für alle an der Pflege Beteiligten. Auch für die Angehörigen, die finanziell und mit persönlichem Einsatz Großes in der Pflege leisten. Wir brauchen mehr und bessere ambulante Pflege







