(openPR) Legionellen sind unerwünschte Bewohner unserer Trinkwasserleitungen. Sie können eine aggressive und in vielen Fällen auch tödlich endende Form der Lungenentzündung auslösen. Ein Leitungssystem entweder keimfrei zu machen oder auch sicher keimfrei zu halten, stellte bisher Haustechniker wie auch Mikrobiologen oder Sachverständige immer wieder vor eine unlösbare Aufgabe. Nachaltige Legionellenprophylaxe oder die Lösung einer Legionellenkontamination/eines Legionellenbefalles waren bisher gar nicht, schwer oder wenn, dann nur mit großem Aufwand erreichbar.
Legionellen siedeln in den Biofilmen. Bis heute weiß man nicht genau, unter welchen Umständen es zu einer so großen Vermehrung kommt, dass sie gefährlich werden können.
Gefährdet sind vor allem Menschen mit einem geschwächten Immunsystem.
Diese Schwächung des Immunsystems betrifft aber nicht nur, wie selbst von Experten immer wieder kolportiert, Kinder, kranke und alte Menschen. Selbst der tagtägliche Arbeitsalltag verbunden mit einer noch nicht erkannten Erkältung kann bereits eine dermaßgen hohe Anfälligkeit bewirken, dass der Körper die eingeatmeten Legionellen erfolgreich abwehren kann.
Belastungen nach sportlichen Aktivitäten in Verbindung mit einer übertauchten Erkältung gehören ebenso zu den Möglichkeiten, den Körper in seiner Immunabwehr zu schwächen.
Effiziente wie auch nachhaltige Legionellenprophylaxe zählt zunehmend zu den echten Herausforderungen für die Haustechnik-Verantwortlichen wie die Sachverständigen und Experten.
Wenn Legionellen im Wasserleitungssystem eine Gebäudes festgestellt wurden, dann begann bisher eine Maschinerie zu laufen, die je nach Ausmaß der Kontamination zum Einsatz kam.
Üblicherweise wurden in einer ersten Phase Bioler auf über 70°C hochgeheizt.
Die Begleiterscheinung ist, dass ab 60°C der Kal verstärkt ausfällt. Das bedeutet: verstärkte Verkalkung.
In einer zweiten Phase wurden die Leitungen bis zu den Auslässen nach Möglichkeit mit über 60°C heißem Wasser gespült. Diese Phase bedeutet:
- Energieverlust, weil das heiße Wasser weggespült wird,
- hoher Personalkostenanteil, weil die Wasserhähne aufgedreht und nach 3 bis 5 Minuten geschlossen werden müssen,
- mittel- und langfristige Schäden am Leitungssystem durch verstärkte Verkalkung und Entzinkung der vielerorts eingesetzten verzinkten Leitungen.
Die vielmals eingesetzten sogenannten "Legionellenschaltungen", bei denen das Wasser im Speicher periodisch auf eine Temperatur über 70°C aufgeheizt wird, haben sich als reines "Trainingsprogramm" für die Legionellen herausgestellt.
Wurden chemische Lösungen eingesetzt, dann war bei Chlor eine verstärkte Korrosion metallischer Leitungen die Folge. Chlordioxid kann durch die seit einiger Zeit in den Hauswasserleitungen eingesetzten Kunststoff-Leitungen diffundieren/austreten.
UV-Bestrahlung bringt keine Depotwirkung im Leitungssystem.
Viele Probleme ziehen die sog. "Totstränge" nach sich. Leitungen, durch die kein Wasser mehr fließt oder aus denen nur mehr selten Wasser entnommen wird.
Alle bisherigen Maßnahmen waren ohne Nachhaltigkeit, da stets neue Legionellen über das kommunale Trinkwassernetz ins Hausleitungssystem nachgespeist wurden. Deren Menge ist zwar an sich irrelevant, aber diese wenigen Legionellen finden in so manchem Hausleitungsnetz dermaßen gute Bedingungen zur Vermehrung, dass sie dann zu einem ernst zu nehmenden Problem werden. Krankenhäuser, Pflegeheime und zunehmend auch alle Arten von Beherbergungsbetrieben sind davon ebenso betroffen, wie große Wohnbauanlagen.
Diese bisherige Sysiphosarbeit hat nun ein Ende. So wie in der kommunalen Wasseraufbereitung liegt auch hier die Lösung in der Kombination, wobei schon im ersten Schritt unter bestimmten Bedingungen eine grundsätzliche 10jährige Garantie auf Legionellenfreiheit gegeben werden kann.
Die Lösungenstufen auf dem Weg zur Legionellenfreiheit heissen:
Stufe 1: Sanierung der Wasserleitungen.
Zum Einsatz kommt hier die Methode der zerstörungsfreien Wasserleitungssanierung. Diesem Projekt geht eine Ingenieurleistung voran, in dessen Umfang eine komplette Analyse des Leitungssystems und auch der Inhalte wie auch die Art und das vorhandene Ausmaß der Leitungskorrosion systematisch und wissenschaftlich analysiert werden.
Selbst vollkommen verblockte Leitungen sind kein Hindernis und werden wir vollkommen durchgängig.
Zur Sanierung kommt ein spezieller Kunststoff, der KTW-zertifiziert ist. Das komplette System ist als einziges europaweit durch den DVGW nach einer strengen, 18 Monate dauernden Prüfung zertifiziert worden.
Der Vorteil dieses Schrittes ist:
* Die Sanierung ist üblicherweise um ca. 50 % günstiger, als über das Herausreißen durch den Installateur mit anschließenden Renovierungsarbeiten.
* Es entsteht kein Dreck.
* Die Wasserversorgung bleibt in dieser Zeit (je nach Komplexität und Umfang des Wasserleitungssystems zwischen 1 Woche und 8 Wochen) vollkommen aufrecht. Es müssen in Krankhäusern keine Etagen gesperrt werden, Hotels können weiterhin Gäste beherbergen.
* Danach sind die Innenseiten der Rohre glatter als bei jedem neuen Rohr (egal, ob es Kupferrohre, Kunststoffrohre oder andere Materielien sind).
* Dieser Schritt führt auch bei (oftmals vorhandenen) Mischinstallationen zum Erfolg.
Unter bestimmten Bedingungen kann nach diesem Schritt bereits eine 10jährige (zehnjährige !) Garantie auf Legionellenfreiheit gegeben werden. Das heisst, dass garantiert die Legionellenbelastung im unteren Bereich der Grenzwerte liegen wird.
Dieser Teampartner macht derartige Sanierungsprojekte seit über 15 Jahren. Qualität zu einem vernünftigen Preis war seit jeher das Motto. Die Ingenieurleistung stellt sicher, dass nur getan wird, was sinnvoll ist. Die Budgetsituation des Kunden kann ebenso berücksichtigt werden, wie die Zielsetzung.
Für Käuer von Immobilien eröffnet sich über diesen Weg der Ingenieurleistung, dass sie ein objektives Gutachten über den Zustand des Wasserleitungsnetzes bekommen. Damit können ins Haus stehende Sanierungsarbeiten bereits frühzeitig geplant werden und gegebenenfalls in die Kaufverhandlungen einfließen.
Stufe 2: Einsatz von neuartigen, hochwertigen Ultrafiltrationsanlagen.
Um eine Nachverkeimung zu verhindern, werden in Punkto Anlagentechnik neuartige Ultrafiltrationsanlagen von Sansystems eingesetzt.
Die Filter haben eine Haltbarkeit von 6 bis 10 Jahren, würden sogar alle Arten von Viren und auch alle Trübstoffe in einem einzigen Schritt entfernen. Die von uns eingesetzten Ultrafiltrationsanlagen sind in der Qualität führend, filtern zwischen 0,9 m³/Stunde und bis zu ca. 200 m³/Stunde.
Ob die Sansystems Ultrafiltrationsanlagen in das Zirkulationssystem oder bereits in der Hauptwasserzuleitung eingesetzt werden, ist eine Frage der jeweiligen Problemstellung. Möglich ist alles.
Stufe 3: Die Leitungsdesinfektion.
Selbst wenn nicht alle "Totstränge" gefunden wurden oder nicht alle Leitungen, aus denen nur mehr selten Wasser entnommen wird, rückgebaut werden konnten, ist eine Legionellenfreiheit möglich.
Dazu wird das System des Elektrochemisch Aktivierten Wassers eines weiteren Teampartners eingesetzt.
Dieser Cocktail aus Desinfizienzien wird zu einem Preis von wenigen Cent vor Ort hergestellt.
Dazu bedarf es nur einer definierten und konstanten Rohwasserqualität und Salz.
Diese Lösung unterscheidet sich von herkömmlichen elektrolytischen Verfahren dadurch, dass keine aufwändige Mess-Elektronik nötig ist. Sie kann unabhängig vom Rohwasser eingesetzt werden.
Zusätzlich ist das Ergebnis nicht herkömmliches, korrosionsförderndes Chlor oder aus Kunststoffleitungen ausdünstendes Chlordioxid, sondern eine Mischung aus verschiedenen Desinfektionsmitteln, unter anderem auf Basis Natriumhypchlorid.
Diese Lösung ist freigegeben für die Desinfektion von Leitungen bei Biobauern, ohne dass diese ihre Biozertifizierung verlieren.
Würde sie nur gelagert werden, zerfällt sie nach mehreren Monaten zu Wasser und Salz.
Die Lösung wirkt oxidativ und eliminiert somit als letzte Stufe alle im Wasserleitungssystem unerwünschten Einträge.
Diese Systematik der Legionellenprohpylaxe, der Bekämpfung von Legionellen im Leitungssystems stellt sicher, dass das Legionellenproblem der Vergangenheit angehört.
Die Haustechnik hat Zeit, sich um andere Aufgaben zu kümmern.
Die Patienten, Gäste können unabhängig von ihrer Immunsituation, unabhängig von der Widerstandskraft ihres Körpers, unabhängig von ihrem Alter sicher sein, dass sie beim Duschen nicht krank werden.
Der Betreiber dieser so sanierten Wasserversorgungsanlage (des Krankenhauses, des Altenheimes, des Campingplatzes, des Hoteliers, der Schule etc.) braucht keine Sorge mehr vor möglichen Schadensfällen haben. Gleichzeitig senkt er die Betriebskosten, da die Temperatur im Warmwassersystem auf wirtschaftliche und verbrühsichere 50°C gesenkt werden können.
Die Versicherungen können aufatmen, da aus den Betriebshaftpflichtversicherungen derartige Schadensfälle mit Sicherheit nicht zu erwarten sind.












