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MILLIONENFÖRDERUNG FÜR HOCHTECHNOLOGIE-UNTERNEHMEN IN RHEINLAND-PFALZ

15.01.200917:54 UhrGesundheit & Medizin
Bild: MILLIONENFÖRDERUNG FÜR HOCHTECHNOLOGIE-UNTERNEHMEN IN RHEINLAND-PFALZ
Einblick in die Forschungsarbeit bei tgcBIOMICS
Einblick in die Forschungsarbeit bei tgcBIOMICS

(openPR) Drei Mainzer Biotechnologie-Unternehmen, tgcBIOMICS GmbH, ProteoSys AG und ORGENTEC Diagnostika GmbH, die sich mit der Erforschung bislang unheilbarer Erkrankungen beschäftigen, erhalten vom Wirtschaftsministerium und der Investitions- und Strukturbank des Land Rheinland-Pfalz (ISB) eine Förderung für ein gemeinsames Forschungs- und Entwicklungsprojekt mit einem Gesamtbudget von ca. 1 Million €. Ziel ist die Entwicklung neuer Strategien zur Diagnostik von Autoimmun- und Tumorerkrankungen. Die Förderung erfolgt im Rahmen des praxisorientierten Programms der Einzelbetrieblichen Technologieförderung Rheinland-Pfalz (EBTF und EFRE). Es ermöglicht kleinen und mittleren Unternehmen in Hochtechnologie-Branchen die Umsetzung risikoreicher anwendungsorientierter Forschungsvorhaben. Die Mittel werden vorrangig in kapitalintensive Entwicklungsprojekte investiert und sichern Arbeitsplätze in innovativen Schlüsseltechnologien. Damit kann die in Rheinland-Pfalz ansässige Biotechnologie zur Weltspitze aufschließen.


Die Kooperationspartner wollen gemeinsam neue hochspezifische Antikörper entwickeln, die eine wesentlich verbesserte Datenanalyse und erstmals auch eine Standardisierung von Diagnostik-Ergebnissen erlauben. Diese Antikörper unterstützen eine frühe und sichere Erkennung von Krankheiten wie Rheuma oder Prostatakrebs. Chancen bieten sich auch bei der weiteren Umsetzung der Projekterkenntnisse in neue Medikamente oder angepasste Therapiestrategien. Damit werden neue Wege auf dem gerade entstehenden Feld der Theranostik beschritten. Theranostik, die Kombination von Therapie und Diagnostik, ist ein neues Konzept der modernen Medizin. Diagnostische Verfahren werden dabei gezielt genutzt, um die Therapie individuell und optimiert auf den einzelnen Patienten abzustimmen, und dies nicht nur zu Beginn der Therapie, sondern auch während des gesamten Verlaufs der jeweiligen Erkrankung.
Das geförderte Projekt bringt drei Unternehmen zusammen, die schon seit einigen Jahren weltweit in den einzelnen Schwerpunkthemen erfolgreich auftreten. tgcBIOMICS bringt Expertise in der Gentechnologie ein und liefert neuartige maßgeschneiderte Antikörper. ProteoSys hat sich bei der Entwicklung von Protein-Biomarkern und in der Systembiologie eine Namen erworben, und ORGENTEC Diagnostika verfügt über das erforderliche Know-how bei der Entwicklung und Vermarktung von Diagnostika. Die Kombination dieser Kräfte wird die rasche Umsetzung der Forschungsergebnisse in anwendungsreife Produkte erleichtern – zum Wohle der Patienten.
„Mit diesem anwendungsorientierten und pragmatischen Ansatz werden sich sehr schnell Erfolge abzeichnen, die zu marktfähigen Produkten führen.“ Ist Dr Wigbert Berg, Geschäftsführer von ORGENTEC Diagnostik, überzeugt. „Ihre Herstellung und Vermarktung wird neue Arbeitsplätze schaffen und den Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz stärken.“
„Durch die abgestimmte gemeinsame Zusammenarbeit unseres Unternehmens mit den beiden Nachbarn im Hechtsheimer Biopark 2000 können wir erstmals unsere jeweiligen Kernkompetenzen bündeln und in einem hochkomplexen Umfeld gezielt einbringen.“ erklärt Helmut Matthies, CEO von ProteoSys.
„Die Mittel aus dem EBTF-Programm werden es uns erlauben, die Erforschung einer neuartigen Antikörperbasierten Diagnostik von Autoimmun- und einigen Krebserkrankungen zielstrebig voranzutreiben“, erklärt Simon Koerpert, Leiter der Geschäftsentwicklung der tgcBIOMICS GmbH. „Unsere umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich hochspezialisierter rekombinanter Antikörper können im Verbund der Firmen effektiv eingesetzt werden, um wirtschaftlich höchst attraktive und kompetitive Produkte für den innovativen Theranostik-Markt zu entwickeln. Um dieses Projekt weiter voranzubringen, benötigen wir die Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen, die die entsprechenden Ressourcen und Expertise in einem solchen Projekt bereitstellen. Nur durch die finanzielle Förderung des Landes Rheinland-Pfalz ist es nun möglich ein so zukunftsweisendes Projekt zu starten.“

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