openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Clostridium difficile – Weitere Ausbreitung durch gefährliche Variante 027 befürchtet

15.10.200710:02 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Clostridium difficile ist ein Darmbakterium, dass ca 5% der normalen Bevölkerung aber bereits ca 30% der Patienten im Krankenhaus besiedelt. Unter besonderen Umständen wird durch eine Infektion eine lebensbedrohliche Durchfallerkankung ausgelöst. Im Raum Trier sind im September/Oktober 2007 zwei Personen im Krankenhaus verstorben. Nun wird vermutet, dass eine neue gefährliche Variante (Ribotyp 027) aus den westlichen Nachbarländern auch den Weg nach Deutschland gefunden hat.

An der Universität Mainz wird das Bakterium und seine Erkrankung seit Mitte der 80´er Jahre intensiv untersucht. Erst im März 2007 hat das Labor von Prof von Eichel-Streiber (Medizinische Mikrobiologie) zusammen mit Kollegen der Immunologie und der Firma Proteosys (Mainz) in der renommierten wissenschaftlichen Zeitschrift „Nature“ veröffentlicht, dass die Toxine des Bakteriums ein Enzym enthalten, das erst nach Zusammentreffen mit einem Faktor des Zellinnern aktiv wird und so die Giftwirkung innerhalb der Zelle freisetzt. Daraus ergeben sich neue Zugänge für die Therapie der Erkrankung.

Die Mainzer Firma tgcBIOMICS meldet nun, dass sie die Methoden zur Diagnose der gefährlichen Clostridium difficile Variante 027 beherrscht und eine Absicherung der Diagnosestellung mit Hilfe von gentechnischen Analysen innerhalb weniger Tage erfolgen kann. Die Firma wird mit ihren Verfahren das Mainzer Konsiliarlabor des Robert-Koch-Instituts (RKI, Berlin) in seiner diagnostischen Arbeit unterstützen. Erster Kunde ist derzeit ein Gesundheitsamt, das in die Untersuchungen des lokalen Ausbruchs im Raum Trier eingebunden ist.

Nach Expertenmeinung wird sich die 027 Variante von Clostridrium difficile weiter ausbreiten, so dass bei ungeklärten Durchfällen in Krankenhäusern oder auch zunehmend in den Praxen der niedergelassenen Ärzte dieses Bakterium im Einzelfall auszuschließen ist.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 164154
 122

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Clostridium difficile – Weitere Ausbreitung durch gefährliche Variante 027 befürchtet“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von tgcBIOMICS GmbH

Bild: MILLIONENFÖRDERUNG FÜR HOCHTECHNOLOGIE-UNTERNEHMEN IN RHEINLAND-PFALZBild: MILLIONENFÖRDERUNG FÜR HOCHTECHNOLOGIE-UNTERNEHMEN IN RHEINLAND-PFALZ
MILLIONENFÖRDERUNG FÜR HOCHTECHNOLOGIE-UNTERNEHMEN IN RHEINLAND-PFALZ
Drei Mainzer Biotechnologie-Unternehmen, tgcBIOMICS GmbH, ProteoSys AG und ORGENTEC Diagnostika GmbH, die sich mit der Erforschung bislang unheilbarer Erkrankungen beschäftigen, erhalten vom Wirtschaftsministerium und der Investitions- und Strukturbank des Land Rheinland-Pfalz (ISB) eine Förderung für ein gemeinsames Forschungs- und Entwicklungsprojekt mit einem Gesamtbudget von ca. 1 Million €. Ziel ist die Entwicklung neuer Strategien zur Diagnostik von Autoimmun- und Tumorerkrankungen. Die Förderung erfolgt im Rahmen des praxisorientierten…
Bild: tgcBIOMICS - Preisträger beim Wettbewerb - Land der Ideen - ausgezeichnetBild: tgcBIOMICS - Preisträger beim Wettbewerb - Land der Ideen - ausgezeichnet
tgcBIOMICS - Preisträger beim Wettbewerb - Land der Ideen - ausgezeichnet
tgcBIOMICS als „Ausgewählter Ort 2008“ ausgezeichnet Mainz, 07.03.2008 – Das Mainzer Biotechnologieunternehmen tgcBIOMICS GmbH wurde heute für seine Zukunftsfähigkeit als „Ausgewählter Ort“ im Land der Ideen ausgezeichnet. Das Unternehmen ist damit einer der Preisträger des bundesweit ausgetragenen Innovationswettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“. „tgcBIOMICS ist das Paradebeispiel für eine gelungene Gründung aus der Hochschule. Die von tgcBIOMICS entwickelten biopharmazeutischen Verfahren sind nicht nur ein wichtiger Motor für die Biot…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Biogasrestmasse: Gesundheitsgefahren für Mensch und Tier?Bild: Biogasrestmasse: Gesundheitsgefahren für Mensch und Tier?
Biogasrestmasse: Gesundheitsgefahren für Mensch und Tier?
… aus Potsdam, hat z.B. in einem Fachgespräch bereits im Oktober 2011 darauf hingewiesen, dass in den Gärresten einer Biogasanlage in drei von vier Proben Clostridium botulinum nachgewiesen worden war und entsprechende Vorkehrungen zur Verminderung der Ausbreitung von Krankheitskeimen getroffen werden müssen. Auch von dieser Untersuchung ist nichts zu …
Bild: Deutsche Firma entwickelt ersten kommerziellen Test für den Nachweis des SARS Virus!Bild: Deutsche Firma entwickelt ersten kommerziellen Test für den Nachweis des SARS Virus!
Deutsche Firma entwickelt ersten kommerziellen Test für den Nachweis des SARS Virus!
… verursacht Erkrankungen der Atemwege, die auch tödlich verlaufen können. Dieser Test wird in Form eines Kits auf den Markt gebracht, damit Fachlaboratorien das Virus nachweisen können und die Ausbreitung verhindert werden kann. Ein Kit hat 100 Reaktionen und eine Testung kostet ca. 5 Euro. Eine weitere dritte Version von diesem Test ist ein Multiplex …
Bakteriengift soll Krebszellen zerstören
Bakteriengift soll Krebszellen zerstören
… Kampf gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs Berlin (gb) – Ein Darmkeim, der eigentlich Lebensmittelvergiftungen auslöst, könnte zukünftig in der Krebstherapie eingesetzt werden: Das Bakterium Clostridium perfringens sondert einen Giftstoff ab, die Hülle von Tumorzellen durchlöchert und diese so zerstört. Berliner Wissenschaftler untersuchen derzeit die Wirksamkeit …
Bild: Wissenschaftsaustausch in der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) zum Thema Biogas und Clostridium BotulinumBild: Wissenschaftsaustausch in der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) zum Thema Biogas und Clostridium Botulinum
Wissenschaftsaustausch in der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) zum Thema Biogas und Clostridium Botulinum
… der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) Ende März 2010 in Göttingen veröffentlicht wurde, fordern Tiermediziner die Intensivierung von Forschungen zum Thema Clostridium botulinum und Biogasanlagen. Das Krankheitsbild des so genannten chronischen Botulismus in Milchviehbetrieben konnte mittlerweile auch beim Menschen nachgewiesen wurde. Das vermehrte …
Bild: Kann EHEC auch aus Biogasanlagen kommen?Bild: Kann EHEC auch aus Biogasanlagen kommen?
Kann EHEC auch aus Biogasanlagen kommen?
… den Erreger „physiologisch“ ausscheiden. Nach der Ausscheidung bleiben die E.coli- Bakterien (EHEC) in der Umwelt einige Wochen überlebensfähig Die Bakterien, aber ebenso Sporen von Clostridium botulinum, können über Gülle oder auch Biogasrestmasse (das, was aus der Biogasanlage wieder auf die Felder, Wiesen und Äcker ausgebracht wird) auf die Nahrungsmittel …
Bild: Eurofins bietet Möglichkeit zu Nachweis und Differenzierung von SARS-CoV-2-Mutationen innerhalb von StundenBild: Eurofins bietet Möglichkeit zu Nachweis und Differenzierung von SARS-CoV-2-Mutationen innerhalb von Stunden
Eurofins bietet Möglichkeit zu Nachweis und Differenzierung von SARS-CoV-2-Mutationen innerhalb von Stunden
… variantenspezifische PCR-Test von Eurofins ermöglicht eine bessere Nachverfolgung verschiedener Varianten, wie der UK- oder Südafrika/Brasilien-VarianteUnterstützung bei der Eindämmung einer Ausbreitung von hoch-übertragbaren Risikostämmen Bereits erste Nachweise der britischen Variante in Deutschland mittels des TestsIn Deutschland wurden mittels des neuen …
HECTAS setzt Oxidice S-Des gegen Clostridien difficile ein
HECTAS setzt Oxidice S-Des gegen Clostridien difficile ein
… Oberflächendesinfektionsmittel Oxidice® S-Des (aus der Gruppe der Sauerstoffabspalter) hochwirksam gegen Clostridien difficile ist, ohne dabei gesundheitlich bedenklich zu sein. Beim Clostridium difficile handelt es sich um ein Stäbchenbakterium, welches zu den häufigsten Krankenhauserregern gehört. Das Bakterium kann zu einer lebensgefährlichen Durchfallkrankheit …
Bild: Chronischer Botulismus in MilchviehherdenBild: Chronischer Botulismus in Milchviehherden
Chronischer Botulismus in Milchviehherden
Es häufen sich die Berichte von Erkrankungen in Milchviehbetrieben, die mit großer Wahrscheinlichkeit in der Aufnahme von mit Clostridium botulinum kontaminiertem Grundfutter (Maissilagen, Grassilagen) ihren Ursprung haben. Klinische Anzeichen sind Leistungsdepressionen, wie Rückgang der Milchleistung der Herde, bzw. einzelner Kühe, später Bewegungsstörungen …
Bild: Chronischer Botulismus beim Rind - Kritik zum Forschungsergebis der TiHoBild: Chronischer Botulismus beim Rind - Kritik zum Forschungsergebis der TiHo
Chronischer Botulismus beim Rind - Kritik zum Forschungsergebis der TiHo
… zum chronischen Botulismus - Symposium am 12.09.2014 der Tierärztlichen Hochschule Hannover Zitat: "Wir konnten keinen direkten Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Clostridium botulinum und einem chronischen Krankheitsgeschehen auf Milchviehbetrieben oder bei einzelnen Tieren bestätigen. Das deutet daraufhin, dass C. botulinum nicht der wesentliche …
Bild: Woher kommt die Rinderkrankheit chronischer Botulismus ? AVA-Chef EG Hellwig im Interview mit NDR-FernsehenBild: Woher kommt die Rinderkrankheit chronischer Botulismus ? AVA-Chef EG Hellwig im Interview mit NDR-Fernsehen
Woher kommt die Rinderkrankheit chronischer Botulismus ? AVA-Chef EG Hellwig im Interview mit NDR-Fernsehen
… Ein NDR-Team war deshalb in die Akademie angereist.. Die Meinung des Veterinärs und studierten Landwirtes: "Biogasanlagen bieten ein phantastisches Milieu für Bakterien wie Clostridium botulinum. Da diese sich relativ schnell versporen, kann die Möglichkeit bestehen, dass mit der Biogasrestmasse Unmengen von Botulismussporen in die Umwelt gelangen. Das …
Sie lesen gerade: Clostridium difficile – Weitere Ausbreitung durch gefährliche Variante 027 befürchtet