(openPR) Frankfurt am Main, 15. Januar 2009. Die Folgen der Krise an den Finanz- und Immobilienmärkten haben das Volumen der durch die großen deutschen börsennotierten Immobilien-AGs getätigten Transaktionen einbrechen lassen. Die führenden gelisteten Gesellschaften kauften und verkauften im Jahr 2008 Objekte für 4,2 Milliarden Euro. Mit rund 2,9 Milliarden Euro entfielen knapp 70 Prozent der Transaktionen auf Verkäufe, rund 1,3 Milliarden Euro flossen in Zukäufe. Das geht aus der Transaktionsstatistik des Informationsportals REITs in Deutschland (www.reits-in-deutschland.de) hervor.
Im Jahr 2007 hatte REITs in Deutschland noch ein An- und Verkaufs-volumen von 8,3 Milliarden Euro ermittelt, wobei rund 7,0 Milliarden Euro auf Zukäufe entfallen waren. Im Jahr 2006 hatte das Transaktions-volumen 5,8 Milliarden Euro betragen. Neben dem Volumen liegt auch die Anzahl der für das Jahr 2008 erfassten Transaktionen mit 102 deutlich unter dem Vorjahreswert (300).
Aktivster Käufer und Verkäufer war 2008 wie in den beiden Jahren zuvor die IVG Immobilien AG, mit weitem Abstand vor der zweitplazierten Patrizia Immobilien AG. Im durch die IVG gemeldeten Transaktions-volumen von 3,1 Milliarden Euro ist der Verkauf von 70 Kavernen (Lagerstätten für Öl und Gas) enthalten, die der Bonner Konzern für 1,7 Milliarden Euro an einen vom Unternehmen selbst verwalteten Spezialfons veräußert hatte. Dieses Geschäft war die größte erfasste Einzeltransaktion des Jahres 2008. Auch bei den Ankäufen liegt IVG mit einem Volumen von rund einer Milliarde Euro vorne, gefolgt von der VIB Vermögen AG. Acht der 22 untersuchten Gesellschaften traten 2008 überhaupt nicht als Käufer in Erscheinung, bei den Verkäufen waren es vier Unternehmen.
Die Werte basieren auf den öffentlich zugänglichen Informationen von 22 in Deutschland börsennotierten Immobilienunternehmen. In die Zahlen zum Transaktionsvolumen gingen nur die Geschäfte ein, für die Angaben zum Preis vorlagen. Das war bei 81 von 102 ausgewerteten Geschäften der Fall. Die Quote der Transaktionen ohne Preisangaben lag damit wie im Vorjahr bei etwa 20 Prozent.







