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IBM-Innovationstrends - Sprechendes Internet und digitale Shopping-Assistenten

05.01.200913:16 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Stuttgart/Bonn, 28. Dezember 2008, - Der Gang ins Internet wird sich nach Prognosen von IBM research. ibm.com in den nächsten fünf Jahren auf signifikante Weise verändern. Die Forscher des Computerriesen erwarten dabei viel von der Sprachsteuerung. Surfen im Internet werde mit der Stimme möglich sein - ohne Einsatz der Hände. „Dadurch werden sowohl Sichtkontakte als auch Tastaturen überflüssig. Die neue Technologie wird einen Veränderungsprozess einleiten und die Art und Weise beeinflussen, wie der Mensch mit Informationen und E-Commerce-Websites umgeht und mit ihnen interagiert. Steuerinstrument ist dann die Sprache und nicht mehr der Text. Wir wissen, dass das machbar ist, da uns bereits heute die erforderliche Technologie zur Verfügung steht, wir wissen aber auch, dass die Zeit dafür reif ist“, so IBM. In Ländern wie Indien, in denen das gesprochene Wort im Bildungswesen, in Regierungskreisen und in der Kultur eine größere Bedeutung habe als das geschriebene Wort, stellt das „Sprechen" mit dem Internet bereits alle anderen Kommunikationsschnittstellen in den Schatten.



„Gleiches geschieht bei den Mobiltelefonen, die mittlerweile die PC-Anwendung übertrumpfen. Durch die Nutzung der ‚Voice Sites’ werden in Zukunft auch die Menschen ohne Zugang zu einem Computer oder Internet ebenso wie diejenigen, die weder schreiben noch lesen können, von den zahlreichen Vorteilen und Annehmlichkeiten des Internets profitieren“, betont IBM. Für den deutschen Markt komme es darauf an, wie man die Akzeptanz von Voice Sites steigern kann, so Christoph Bill, ITK-Leiter der Firma Vivento Customer Services http://www.vivento-cs.de in Bonn: „Bisherige Erfahrungen haben gezeigt, dass gerade in Deutschland noch erhebliche Widerstände gegenüber sprachbasierten Systemen bestehen.“ „Surfen mit der Stimme" könnte der Sprachautomatisierung zum Durchbruch verhelfen. „Durch die Verbindung dieser Technologien mit biometrischen Verfahren könnten beispielsweise Self Service-Transaktionen im Netz deutlich an Sicherheit gewinnen“, erläutert Bill gegenüber NeueNachricht. Sprache werde mit Sicherheit als Eingabemedium an Bedeutung gewinnen, glaubt Andreas Dippelhofer, Mitglied der Geschäftsführung des Düsseldorfer Dienstleisters Acoreus http://www.acoreus.de. „Sprachsteuerung und Touchscreens werden bald wichtiger sein als Tastatur und Maus. Spracherkennungssysteme sind heute schon sehr zuverlässig und werden in modernen Autos erfolgreich eingesetzt.“

Eine Reduzierung der Komplexität im Netz und eine Demokratisierung des Internetzugangs werde durch personalisierte, lernfähige und vertraute elektronische Begleiter erreicht. „Sie werden dann die
lästigen ersten Schritte einer Identifizierung von relevanten Informationen mittels Machine-to-Machine-Kommunikation mit einzelnen Instanzen im ‚Internet der Dinge’ aushandeln“, sagt Dippelhofer. Allerdings dürften keine technologischen Abhängigkeiten entstehen, die zu einem Verlust an Selbstbestimmung führen. Intelligente Assistenten werden auch die Shopping-Welt verändern. „Dabei wird die symbiotische Verknüpfung einer neuen Technologie und einer neuen Generation von Mobilgeräten den Einkaufserfahrungen im Einzelhandel dramatische Impulse verleihen. So werden Ankleideräume bald mit digitalen Shopping-Assistenten ausgestattet sein – Touchscreens und sprachgesteuerte Kioske werden Kunden zudem die Möglichkeit eröffnen, Bekleidungsstücke und Accessoires auszuwählen als Ergänzung oder Ersatz für die bereits zusammen gestellte Garderobe“, führt IBM aus.

Die letzte Meile im Einzelhandel werde in einigen Jahren völlig anders aussehen. „Das klassische Ladengeschäft muss nicht mehr Teil des Distributionsnetzes sein. Als Konsument möchte ich nur die allernötigsten Artikel an Ort und Stelle mitnehmen. Was darüber hinausgeht, soll mir nach Hause gebracht werden. Statt weit zu fahren, damit ich zu einem großen Sortiment komme, werde ich zu einem Showroom gehen, wo man mir das ganze Sortiment zeigt - echt oder virtuell“, sagt Moshe Rappaport, IBM- Experte für Technologie- und Innovationstrends. Es müssten nicht mehr alle Artikel im Laden vorrätig sein. Es reiche vollkommen aus, alles zeigen zu können. Nicht mehr das Produkte steht im Vordergrund, sondern der Service. „Nehmen wir Kleider als Beispiel. Ich muss nicht alle Größen in allen Farben haben. Das kann ich in einem elektronischen Dressing-Room in allen Varianten ausprobieren und meine Kaufentscheidung treffen. Komme ich nach meiner Shopping-Tour wieder ins eigene Heim, wartet das Paket schon auf mich und ich kann die Kleidung anziehen“, so der Ausblick von Rappaport.

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