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Weitere Todesfälle und Festnahmen wegen der Demonstrationen in Tibet

04.01.200919:17 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Weitere Todesfälle und Festnahmen wegen der Demonstrationen in Tibet
Chinese Militärpolizei mißhandelt einen Tibeter
Chinese Militärpolizei mißhandelt einen Tibeter

(openPR) Quelle: Department of Information & International Relations (DIIR), Central Tibetan Administration, Dharamshala - 176215, H.P., India, tibet.net

Einer zuverlässigen aus Tibet erhaltenen Information zufolge wurde am 20. November ein etwa 20jähriger junger Mann von Angestellten des Büros für Öffentliche Sicherheit festgenommen und brutal zusammengeschlagen.



Am 28. November wurde der Abt des Klosters Woeser in Markham, Präfektur Chamdo, TAR; Khenpo Jampa Gyaltsen, von Beamten des Büros für Öffentliche Sicherheit festgenommen.
Indessen erreichen uns immer wieder Informationen, daß Tibeter als Folge der entsetzlichen Folterungen starben, denen die chinesischen Sicherheitskräfte sie nach dem Beginn der friedlichen Demonstrationen vom März unterzogen haben.

1. Sonam Phuntsok, der aus Mepa Chagso Tengpa im Bezirk Markham, Präfektur Chamdo, TAR, stammte, wurde von den bewaffneten Polizei- und Sicherheitskräften heftig geschlagen, weil er am 14. März in Lhasa protestiert hatte.

Seine Frau, die blind ist, weinte und flehte die Sicherheitskräfte an, mit der Mißhandlung ihres Mannes aufzuhören. Doch statt ihr Gehör zu schenken, hauten die Beamten ihr einen Schlagstock dermaßen heftig auf den Kopf, daß sie das Bewußtsein verlor. Nachdem ihr Mann in Schutzhaft abgeführt worden war, erlag sie ihren Verletzungen.

Am 18. März forderte Sonam Phuntsok zusammen mit anderen Häftlingen lauthals Freiheit für Tibet und wünschte Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama ein langes Leben, woraufhin er und die anderen Häftlinge von den Gefängnisaufsehern heftig geschlagen wurden. Er starb an einer Kopfverletzung, die ihm die Gefängnisbeamten mit elektrischen Schlagstöcken beigebracht hatten. Es wird berichtet, daß auch andere Gefangene unter ähnlichen Umständen ums Leben gekommen seien.

1. Sonam Phuntsok und seine Frau bestritten ihren Lebensunterhalt durch Betteln, sie saßen seit 20 Jahren in der Nähe zum Eingang des Ramoche Tempels in Lhasa. Ihre beiden Söhne von 7 und 9 Jahren haben nun niemanden mehr, der für sie sorgen würde.

2. Jampa Lhamo, 45, die aus dem Bezirk Khyungpo Tengchen, Präfektur Chamdo, TAR, stammt und im Stadtteil von Ramoche in Lhasa wohnte, wurde auf ihre Festnahme am 29. März hin schwer gefoltert. Als sie schließlich freigelassen wurde, war sie äußerst schwach. Trotz ärztlicher Behandlung besserte sich ihr Zustand nicht mehr und sie starb schließlich am 28. November bei sich zu Hause.

3. Tenzin Norbu, der aus dem Kreis Meldro Gongkar, Bezirk Lhasa, stammt, wurde wegen seiner Beteiligung an friedlichen Demonstrationen in Lhasa und Phenpo festgenommen und in der Haft dermaßen schwer gefoltert, daß er starb. Später wurde seine Leiche von den zuständigen Beamten des Kreises Lhundrup seiner Familie übergeben. Er hinterläßt seine Frau und drei Kinder im Alter von ein bis sieben Jahren. In welchem Gefängnis er sich befand, ist nicht bekannt.

4. Ngawang Tsering stammt aus der Stadt Mepa, Bezirk Markham, Präfektur Chamdo, TAR. Am 13. März wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert, wo die Ärzte dringend zu einer Bluttransfusion rieten. Doch die chinesische Regierung hatte nach ihrem brutalen Vorgehen gegen die tibetischen Demonstranten seit dem 14. März den strengen Befehl erlassen, daß alle Blutreserven den Soldaten zur Verfügung stehen müssten und niemand mehr für Tibeter Blut spenden darf. Trotz eindringlicher Aufrufe war niemand bereit, Ngawang Tenzin Blut zu spenden, weshalb er im Krankenhaus verstarb. Ob es sich um das Volkshospital der TAR oder das Städtische Volkshospital von Lhasa handelt, ist unbekannt.

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