(openPR) Vulkanische Aktivitäten in Heidelberg
Es zischt und raucht als der Tischvulkan aus Knetmasse und Brausepulver ausbricht. Die angehenden Erzieherinnen der Fachschule für Sozialpädagogik an der gemeinnützigen F+U Rhein-Main-Neckar lachen und freuen sich, dass der Versuch geklappt hat. Dieser Vulkanausbruch war nur eines von vielen Experimenten, die mit einfachen Mitteln naturwissenschaftliche Zusammenhänge verständlich machen sollen. Konzipiert wurden die Versuche von der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, einer Initiative namhafter Firmen wie Siemens oder der Dietmar Hopp Stiftung mit Sitz in Berlin, die sich die vorschulische naturwissenschaftliche Bildung von Kindern zur Aufgabe gemacht hat.
Um diesen Gedanken deutschlandweit zu verbreiten wurden lokale Netzwerke, wie das „Institut für frühkindliche Wissensentwicklung und Gesundheitsförderung“ (IWiG e.V.) für die Metropolregion Rhein-Neckar, geschaffen. Die F+U hat das Potential dieser Initiative erkannt und kooperiert seit diesem Jahr als erste Fachschule mit der IWiG, indem sie diese Weiterbildung fest in den Lehrplan der ErzieherInnen aufgenommen hat. „Durch diese Zusatzqualifikation haben unsere Absolventen/innen bessere Berufschancen und der Kindergarten bekommt neben einer/m neuen Mitarbeiter/in und dem Fachwissen auch das Zertifikat als „Haus der kleinen Forscher“ - für beide ein Gewinn“, so die Leiterin der Fachschule, Diplom-Psychologin Lioba Schweighöfer. Die Vorsitzende des IWiG e.V., Christina Rode-Schubert, hakt hier ein: „Die F+U ist die erste Fachschule, mit der wir kooperieren. Sie ist flexibel, sehr nah an den Schülern und hat die Notwendigkeit des Themas erkannt.“ So sehr, dass sie als ein Sponsor des IWIG auftritt.
So sitzen an diesem Tag kleine Gruppen mit jeweils drei bis fünf zukünftigen Elementarpädagoginnen zusammen und bauen nach Anweisungen des von der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ ausgebildeten Trainers die Versuche auf, um dann erstaunt festzustellen, was mit einfachen Mitteln für verblüffende Ergebnisse zu erzielen sind. Der Tischvulkan stellt hier nur die rauchende Krönung dar. „Schon bald lassen wir Wasser den Berg hinauf laufen und unsere kleinen Schützlinge staunen“, sagt Sarah Bräuer stellvertretend für die Teilnehmerinnen.
Am Ende des Tages gibt es nur Gewinner: der Trainer freut sich über die rege Mitarbeit und die Schülerinnen über die gewonnene Erkenntnis, dass Forschen sehr viel Spaß machen kann. Nicht zu vergessen die Kinder, die mit Flaschentornados und tanzenden Senfkörnern schon im Vorschulalter spielerisch an Naturwissenschaften und Technik herangeführt werden.











