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FH-STUDIUM MOLEKULARE BIOTECHNOLOGIE - SPRUNGBRETT ZUR INTERNATIONALEN SPITZENFORSCHUNG

16.12.200814:24 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: FH-STUDIUM MOLEKULARE BIOTECHNOLOGIE - SPRUNGBRETT ZUR INTERNATIONALEN SPITZENFORSCHUNG

(openPR) Das FH-Studium Molekulare Biotechnologie ist ein guter Wegbereiter in die internationale Spitzenforschung. Das zeigt eindrucksvoll ein Absolvent des FH-Studiums der FH Campus Wien. Sofort nach dem Abschluss des Studiums beginnt dieser nun seine Forschungslaufbahn am Imperial College of Science, Technology and Medicine (GB) einer der Top-10-Universitäten weltweit. Bei seiner zukünftigen Arbeit befasst er sich damit herauszufinden, wie man Brustkrebs-Zellen zum "Selbstmord" motivieren und damit neue Möglichkeiten zur Behandlung von Brustkrebs-PatientInnen entwickeln kann.



"In fünf Jahren mache ich Krebsforschung", das war das Ziel von DI (FH) Datler nach seinem Schulabschluss. Um dieses Ziel innerhalb kürzester Zeit und bestens qualifiziert zu erreichen, wählte er die FH für Molekulare Biotechnologie der FH Campus Wien, wo er sich auf Biomedizin spezialisierte. Heute ist er dort wo er hin wollte - in der Krebsforschung. Und das nicht nur ein Jahr früher als ursprünglich geplant, sondern auch gleich an einem der renommiertesten Institute der Welt, dem Imperial College of Science, Technology and Medicine in London, welches von Rankings, wie dem der Times Higher Education, kontinuierlich unter die Top-10-Universitäten weltweit gereiht wird.

VON EIERSTOCKKREBS ...
"Für mich macht Krebsforschung Sinn, man kann Menschen helfen und ist nahe an der medizinischen Anwendung", so DI (FH) Datler. Bereits während seines Studiums forschte er im Rahmen seiner Diplomarbeit am Imperial College im Department of Oncology an Chemotherapieresistenz bei Eierstockkrebs. Möglich wurde dies durch die Etablierung einer Kollaboration der FH und des Imperial College im Rahmen des Erasmus-Programms der Europäischen Union. Dabei versuchte er herauszufinden, was der Unterschied zwischen therapierbaren und nicht-therapierbaren Eierstocktumoren ist: "60 bis 80 Prozent aller Frauen, bei denen eine Chemotherapie zunächst wirkt, erleiden einen Rückfall. Bedauerlicherweise spricht der Tumor bei einer weiteren Behandlung dann oft nicht mehr auf das Chemotherapeutikum an - der Tumor ist resistent geworden. Daher liegt die 5-Jahres-Überlebensrate bei Eierstockkrebs unter 30 Prozent. Im Rahmen des Forschungsprojekts haben wir das Protein STAT 1 untersucht und konnten nicht nur feststellen, dass dieses entscheidend zur Therapie-Resistenz bei Eierstockkrebs beiträgt, sondern auch ein tatsächliches Zielmolekül für effizientere Kombinationstherapien ist."

... BIS ZU BRUSTKREBS
Nach dem Abschluss seines FH-Studiums wurde DI (FH) Datler sofort die Möglichkeit angeboten am Imperial College weiterzuforschen; dieses Mal im Department of Experimental Medicine and Toxicology. Hier erforscht er, warum aggressive, therapieresistente Brustkrebstumore Apoptose-resistent sind - also warum sich bei Ihnen nicht wie in anderen Fällen der Zelltod durch das Chemotherapeutikum einleiten lässt - und wie man diese trotzdem zum "Selbstmord" anregen könnte. Dabei untersucht er speziell Proteinkomplexe, welche in den Mitochondrien lokalisiert sind.

Auch in Zukunft will DI (FH) Datler weiter medizinische Spitzenforschung, vor allem Krebsforschung, betreiben. Seine Ausbildung an der FH für Molekulare Biotechnologie hat ihm den Weg dorthin bereitet, wie er sagt: "Mein Fachwissen und meine praxisorientierte Ausbildung, welche ich an der Fachhochschule erworben habe, werden an den Forschungsinstituten hier in England äußerst geschätzt. Das FH-Studium für Molekulare Biotechnologie bietet damit ein gutes Sprungbrett um auch international erfolgreich zu sein."

Über diesen internationalen Erfolg ihres Absolventen freut sich insbesondere auch Prof. Bea Kuen-Krismer, Leiterin des FH-Studiums Molekulare Biotechnologie: "Wir sind bemüht unseren Studierenden die bestmöglichste Ausbildung im Bereich der molekularen Biotechnologie zukommen zu lassen, so dass sie sowohl für die Entwicklung und Produktion von Biopharmazeutika als auch für den Forschungsbereich bestens qualifiziert sind - sowohl auf nationaler wie internationaler Ebene. Der Weg von Christoph Datler an das Imperial College in die Spitzenforschung freut uns dabei besonders."



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