(openPR) 08.01.2004 - Das Gerangel um mögliche Kandidaturen für das Amt des Bundespräsidenten wird energischer. Dazu erklärt Petra Pau, PDS im Bundestag:
Die großen Parteien bringen ihre Ambitionen in Stellung, manchmal auch mit Namen versehen. Einer heißt Wolfgang Schäuble, zur Zeit stellv. Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU im Bundestag.
Im wird Erfahrung, Klugheit und Redetalent nachgesagt. Das sind gute Anlagen, die aber auch böse Gefahren bergen.
Ich war dabei, als Wolfgang Schäuble im Herbst 2002 erster deutscher Politiker im Bundestag lauthals über Präventiv-Kriege nachdachte, an denen sich die Bundesrepublik künftig beteiligen müsse.
Damit hat sich Wolfgang Schäuble selbst disqualifiziert und mit ihm alle, die ihn jetzt als künftigen Bundespräsidenten ins Spiel bringen.


