(openPR) Obwohl sich die Schweizer Wirtschaft laut der ETH-Konjunkturforschungsstelle an der Schwelle zu einer Rezession befindet, ist es auf dem Schweizer Arbeitsmarkt derzeit noch ruhig. Jedoch dürfte laut einem neuen, an der Uni Zürich entwickelten Instrument zur Analyse des Stellenmarktes ab Mitte des kommenden Jahres zu Beschäftigungsabbau kommen. Dies berichtet die „Neue Zürcher Zeitung“ in ihrer Internet- Ausgabe. Momentan präsentiert sich der Arbeitsmarkt aber robust. Noch lassen sich keine Symptome erkennen, die bereits jetzt auf eine Verschlechterung der Lage auf dem Stellenmarkt hindeuten. Nach den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft, dem „Seco“, waren Ende Oktober bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren 100.471 Menschen ohne Job gemeldet. Das sind zwar 4491 Personen mehr als im September, aber 1568 weniger als noch vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg binnen Monatsfrist von 2,4 Prozent auf noch immer sehr bescheidene 2,5 Prozent. Derart tiefe Quoten können in der Regel mit der friktionellen Arbeitslosigkeit erklärt werden. Dabei handelt es sich um die beschäftigungslos verbrachten Überbrückungszeiten zwischen zwei Jobs, wie sie in einem funktionierenden Arbeitsmarkt normal sind.
Die vom Bundesamt für Statistik im Rahmen der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (Sake) ermittelte Arbeitslosenquote fiel im Vergleich etwas höher aus. Im 2. Quartal waren in der Schweiz 147.000 Personen ohne Job, auf Stellensuche und kurzfristig verfügbar. So lautet die Definition der Erwerbslosigkeit. Der Anteil der Arbeitslosen an der gesamten Erwerbsbevölkerung ging somit auf 3,4 Prozent zurück. Im Vorjahr hatte sie bei 3,6 Prozent gelegen. Das ist ebenfalls ein sehr positiver Vergleichswert: Die durchschnittliche Erwerbslosenquote der 27 EU-Länder liegt bei 6,8 Prozent.
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