(openPR) Auf der parallel zur Art Basel Miami Beach stattfindenden Kunstmesse Pulse Miami werden vom 3. bis 7. Dezember 2008 Arbeiten des Medienkünstlers Michael Najjar gezeigt. Am Stand B206 von bitforms gallery aus New York werden neben Najjars Arbeiten Werke von Uram Choe, R. Luke DuBois, Michael Joaquin Grey, Claudia Hart, Yael Kanarek, Tim Knowles, Lynn Hershman Leeson, Rafael Lozano-Hemmer, Manfred Mohr, Lincoln Schatz und Björn Schülke gezeigt. Die Pulse Miami findet seit 2005 zeitgleich zur Art Basel Miami Beach statt. Ihr Ziel ist es, eine Brücke zwischen dem etablier-ten und dem alternativen Kunstmarkt zu schlagen und Besucher sowie Sammler aus beiden Sparten anzuziehen (bitforms.com).
Pulse Miami, 3. bis 7. Dezember 2008
Wynwood District
SoHo Studios
2136 NW 1st Ave (Entrance: NW 21st St.)
Miami, FL 33127, USA
www.pulse-art.com
In Miami wird u.a. die Arbeit »aging box 95+« aus Michael Najjars jüngster Werkgruppe »bionic angel« (2006-2008) gezeigt. Konzeptuell verweist »bionic angel« auf das Moment der Kontrolle und Steuerung der menschlichen Evolution. Orientiert an idealisierten Körper-darstellungen der Antike zeigen die Arbeiten die Unabwendbarkeit genetischer Selbst-schöpfung und den dringlichen Wunsch der Menschheit nach Unsterblichkeit zugleich.
Der Berliner Künstler beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren mit Fotografie und Medienkunst. Seine Arbeiten thematisieren den Einfluss der digitalen Technik auf die Entwicklungen der Gegenwart. Er entwirft Visionen und Utopien zukünftiger gesellschaftlicher Verhältnisse, die sich unter dem Einfluss der neuen technologischen Entwicklungen stetig verändern. Es entsteht eine perfekt simulierte Parallelwelt, die das Nebeneinander von Realität und virtuellen Welten als Hyperrealität darstellt. Najjars Foto- und Videoarbeiten zeigen sich in Werkgruppen, die konzeptionell und medienreflektiv angelegt sind. Realistische Elemente verknüpfen sich mit virtuellen Welten und Fiktionen. Analoge Fotografie, digitale Bildbearbeitung und Computer generierte Bildelemente verschmelzen zu einer neuen Ausdrucksform, der Hybridfotografie.
Die Basis der Arbeiten Najjars bildet die wachsende Verflechtung und Vernetzung von Computern, Telekommunikationsmitteln, Bildwelten und urbanen Lebensumfeldern. Mit Rekurs auf Vilém Flussers telematische Gesellschaft beschreibt Najjar den Einfluss der digitalen Technik und digital übermittelter Informationen auf den Alltag des Menschen (www.michaelnajjar.com).












