(openPR) Michael Najjar thematisiert die technologische Steuerung der menschlichen Evolution
Berlin, Mai 2007 - Im Rahmen der Ausstellung "1Woche = 1 Arbeit" im Heidelberger Kunstverein (18. März bis 17. Juli 2007) wird vom 12. bis 20. Mai 2007 "bionic angel" von Michael Najjar gezeigt. Die Vernissage dazu findet am 11. Mai 2007 ab 19.00 Uhr statt (www.hdkv.de).
Heidelberger Kunstverein
Hauptstraße 97
69117 Heidelberg
Tel: +49 6221 18 40 86
Fax: +49 6221 16 41 62
Web: www.hdkv.de
Öffnungszeiten: Di bis Fr von 10.00 bis 19.00 Uhr, Sa/So von 11.00 bis 19.00 Uhr
Das besondere an »1 Woche = 1 Arbeit« ist die Präsentation. Anstatt die Arbeiten der sieben vertretenen Künstler in einem thematischen Kontext gemeinsam zu zeigen, sind diese jeweils nacheinander einzeln zu sehen. Jede Arbeit bietet für eine Woche die Möglichkeit einer intensiven Wahrnehmung in der intimen Atmosphäre des Heidelberger Kunstvereins. Ausgestellt werden Arbeiten von Römer + Römer, Irene von Neuendorff, Carolin Jörg, Lasse Schmidt Hansen, Michael Najjar, Antonio Velasco Muñoz und Tommy Støckel (www.hdkv.de).
Ausgangspunkt von Michael Najjars »bionic angel« ist der Wandlungsprozess und die zukünftige technologische Steuerung der menschlichen Evolution durch Nutzung der neuartigen GRIN-Technologien (Genetik, Robotik, Informations- und Nanotechnologie). Sie führen die mensch-liche Identität durch „enhanced human bodies“ in eine völlig neue posthumane Existenzform.
Die in Heidelberg gezeigte Arbeit bionic angel ist der konzeptionelle Schlüssel der Serie. Das Werk thematisiert die äußere und innere Präsenz und ihre digitale Kombination. Gezeigt wird das Porträt einer jungen Frau, deren Gesicht mit ihren eigenen Nervenfasern in Verbindung tritt. Ermöglicht wird dies durch die Erstellung eines Scans der Nervenfasern im Gehirn als Basis für ein dreidimensionales Modell. Die Verquickung dieser dreidimensionalen Struktur mit dem fotografischen Portrait bildet eine Metapher für mögliche brain-to-brain-connections, die eine Erweiterung in der Zukunft für die gegenwärtigen Kommunikationsformen darstellen.
Orientiert an Körperdarstellungen aus Antike und Renaissance verweist bionic angel auf die Metamorphose in der klassischen griechischen Mythologie. In Szenarien von sich verwandelnden Kreaturen drückt bionic angel die Unvermeidbarkeit der genetischen Selbstschöpfung in der Zukunft der Menschheit aus. Das Moment der Verwandlung wird zur Leitmetapher für die (technologische) Transformation des menschlichen Körpers in seine zukünftige Existenz. Es stellt sich die Frage, inwieweit diese Daseinsform posthuman und möglicherweise unsterblich ist (www.michaelnajjar.com).
Nach Schauen bei bitforms in New York und auf der Art Basel Miami beach ist bionic angel als Teil der Werkgruppe bionic angel nun in Heidelberg zu sehen.
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