(openPR) Der Berliner Medienkünstler Michael Najjar stellt im Sommer 2009 seine Videoinstallation »the invisible city« im Rahmen der Ausstellung »fluid architectures« im New Media Art Institute Amsterdam aus. Anlässlich der Ausstellungseröffnung am 29. Mai 2009 hält Najjar einen Vortrag über „Digitalen Urbanismus – historische und zukünftige Utopien von einer Megacity“.
»fluid architectures«, 29. Mai bis 16. August 2009
Netherlands Media Art Institute
Keizersgracht 264
1016 EV Amsterdam
T 020 6237101
F 020 6244423
www.nimk.nl
Die Ausstellung – kuratiert von Susanne Jaschko - thematisiert die Transformierung unserer Städte und Lebensräume durch allgegenwärtige Computernetzwerke, Informationsübertragung in Echtzeit und neue Technologien, die zu Dezentralisierung und Individualismus führen. Sie gibt künstlerische Antworten auf die Frage nach der Definition von Raum und physischer Architektur in Anbetracht dieser aktuellen Vorstellungen von der Stadt. Kunstwerke aus Licht, bewegten Bildern und anderen Medien kreieren fiktive, scheinbar unendliche Räume und imaginäre städtische Landschaften, die besondere sensorische Erfahrungen für die Besucher erlebbar machen. Workshops und Lesungen ergänzen das internationale Ausstellungsprogramm von »fluid architectures«.
Neben Michael Najjar sind Werke folgender Künstler zu sehen:
Annja Krautgasser (A), Walter Langelaar (NL), Jan Robert Leegte (NL), Dirk Lüsebrink/Joachim Sauter (D), Mader Stublic Wiermann (D), Mark Napier (USA), Marnix de Nijs (NL), Stanza (UK) und Pablo Valbuena (E).
Die Videoinstallation »the invisible city« von Michael Najjar ist ein Teil der Werkgruppe »netropolis«, die zwischen 2003 und 2006 entstand und neben zwölf großformatigen Fotoarbeiten eine dreidimensionale Bildskulptur umfasst. Porträtiert werden die Megacities Berlin, Dubai, Hongkong, London, Los Angeles, Mexico City, New York, Paris, Peking, São Paulo, Shanghai und Tokio. netropolis thematisiert die zukünftige Entwicklung dieser Megastädte unter dem Aspekt der räumlichen und informationellen Verdichtung. Verschiedene panoramatische Blickwinkel auf die Stadt werden in »netropolis« zu einer Landschaft verschmolzen und verwandeln sie in ein abstraktes und vielschichtiges Geflecht, das die real erfahrbare Stadt als Abbild von Informationsdichte zeigt. Aus diesem Verständnis heraus entsteht eine völlig neue und imaginäre Urbanität – »netropolis«, die Metropolis der Zukunft im digitalen Zeitalter (www.michaelnajjar.com).













