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Pressemitteilung zum Forschungsprojekt "Amalgam"

01.12.200811:20 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Pressemitteilung zum Forschungsprojekt "Amalgam"
Europäische Akademie für Umweltmedizin e.V.
Europäische Akademie für Umweltmedizin e.V.

(openPR) Der Vorstand und die große Mehrheit der Teilnehmer am Jahreskongress der European Academy for Environmental Medicine (EUROPAEM) am 29. und 30. November 2008 in Würzburg sind entsetzt über das unwissenschaftliche Studiendesign des sogen. Forschungsprojektes "Amalgam" (German Amalgam Trial) der TU München, der Internationalen Gesellschaft für Ganzheitliche Zahnmedizin (GZM) und des Helmholtz-Institutes.

- Es wurden keine standardisierten und vergleichbare Untersuchungsmethoden angewendet.
- Metabolische, immunologische, humangenetische und umweltmedizinische Methodik und Sachkenntnis, die dem bereits vorhandenen Erkenntnisstand zu Studienbeginn entsprachen, wurden nicht genutzt.
- Neue Kenntnisse wurden in dem langen Studienverlauf nicht eingebracht.
- Das Problem der individuellen Suszeptibilität ist nicht untersucht.

Inzwischen (2008) wurden die unwissenschaftlichen Ergebnisse und ihre Interpretationen veröffentlicht, die den aktuellen Stand weltweiter Forschung über die Effekte chronischer Exposition durch Metalle des Amalgams nicht wiedergeben.

Die Studie weist teilweise von den Autoren selbst beklagte inakzeptable methodische Mängel auf, wie unvollständige Verlaufsberichte, fehlende Kontrollgruppen oder nicht standardisierte Zahn- und Nachbehandlung, die unerklärlicherweise während der 12 Jahre dauernden Studie nicht abgestellt werden konnten. Diese methodischen Fehler wurden später genutzt, um den weiteren Amalgamgebrauch zu verharmlosen.

Die Autoren stellen für das erzielte Ergebnis selbst einen wissenschaftlichen BIAS dar (Beeinflussung des Ergebnisses durch die Untersucher).

Sie werden deshalb aufgefordert, die mangelhafte Durchführung der Studie öffentlich dar zu stellen und die unwissenschaftlich erzielten Ergebnisse und daraus abgeleitete Schlüsse zu korrigieren. Es sind darüber die Institutionen der Europäischen Union zu unterrichten, die über den weiteren Amalgamgebrauch in nächster Zeit entscheiden werden.

Dr. med. Kurt E. Müller* - Dr. med. Peter Ohnsorge*

*Chairmen der EUROPAEM; im Auftrag des Vorstands und der Kongressteilnehmer

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