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Amalgam in aller Munde - ein Problem oder Panikmache?

28.12.201212:14 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Seit Ende des vergangenen Jahrhunderts ist der Zahnfüllstoff Amalgam immer wieder in die Schlagzeilen geraten. Auf seiner Webseite naturheilt.com fasst René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge, die bisherigen doch sehr unterschiedlichen Erkenntnisse zusammen und gibt Tipps, was für den einzelnen zu sein könnte. Er gibt dabei keine Entwarnung, denn Amalgam ist eine hochgiftige Quecksilberlegierung, die das Quecksilber in kleinen Mengen an den Organismus abgibt - daran lässt sich nicht rütteln. Doch er rät Patienten gleichzeitig zur Besonnenheit, da nicht jeder gleich sensibel beziehungsweise allergisch auf Quecksilber reagiere.



Anfang der 1990er Jahren hatten sich Patienten in großem Stil Amalgam aus ihren Zähnen entfernen und durch andere Füllmaterialien ersetzen lassen. Im Jahr 1998 veröffentlichte Dr. Dieter Melchart von der Technischen Universität in München zum Thema Amalgam eine erste Langzeitstudie, die mit fast 5.000 Probanden über einen Zeitraum von 12 Jahren durchgeführt worden war. Dabei konnten zum Beispiel keine Unterschiede im Bereich der subjektiven Beschwerden bei Patienten mit und ohne Amalgamfüllungen festgestellt worden.

Doch Toxikologen stellten auch fest, dass Menschen mit Amalgamfüllungen einen etwa viermal höheren Quecksilberwert in ihrem Blut hatten, als Personen ohne diese Füllungen. Allerdings liegen diese Werte unterhalb der Höchstgrenze, die laut Weltgesundheitsorganisation erlaubt ist. Allerdings sind sich die internationalen Fachleute auch über die zulässige Obergrenze nicht wirklich einig.

Grundsätzlich geht man heute davon aus, dass rund zehn Prozent der Patienten, deren Zähne mit Amalgam gefüllt sind, an Nebenwirkungen leiden, die auf eine besondere Quecksilberempfindlichkeit zurückzuführen ist. Allerdings ist die Beweisführung aufgrund der Vielzahl der oft diffusen Symptome hier mehr als schwierig. Die meisten Fachleute empfehlen das Entfernen vorhandener Amalgam-Plomben jedenfalls nur, wenn gesundheitliche Beschwerden auftreten, denn die höchsten Quecksilber-Konzentrationen im Mundraum entstehen, beim Einsetzen und beim Entfernen der Plomben.

Während in anderen Ländern Amalgamfüllungen bereits seit einigen Jahren nicht mehr erlaubt sind, sind sie in Deutschland bisher nur für Kinder, Schwangere und Nierenpatienten verboten. Ein grundsätzliches Verbot innerhalb der EU wird es erst 2018 geben. Um sicherzugehen, empfiehlt René Gräber auf http://www.naturheilt.com/Inhalt/Amalgam.htm, sich auf gar keinen Fall mehr neue Amalgamfüllungen einsetzen zu lassen: „Ich halte es für sinnvoll, Amalgam gegenüber kritisch zu sein.“

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