(openPR) Seit Jahren sind der Pharmaindustrie sogenannte Generika ein Dorn im Auge. Es handelt sich dabei um „Nachbauten“ von Medikamenten, die bei gleicher Wirkung deutlich günstiger angeboten werden können, allerdings erst nach einer gewissen Sperrfrist. Um die unliebsame Konkurrenz loszuwerden, führen die Hersteller der Original-Medikamente immer wieder hanebüchene Argumente ins Feld, um zu zeigen, dass ihre Produkte angeblich eben doch besser sind als die Kopien. Dabei bekommen sie jetzt scheinbar prominente Unterstützung: „Regierung hilft der Pharmaindustrie“ (http://naturheilt.com/blog/regierung-hilft-pharmaindustrie-2013/) betitelt der Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge René Gräber einen anklagenden Artikel.
Worum geht es? In naher Zukunft wollen sich die Gesundheitspolitiker von Union und FDP zusammensetzen, um zwei Verfahren zu behandeln. Es geht dabei um die Ermittlung eines zusätzlichen Nutzens von Medikamenten und um die Ermittlung von deren Preisen. Obwohl diese beiden Verfahren miteinander zu tun haben, sollen sie getrennt voneinander besprochen werden. An sich ist es keine schlechte Idee, zu neuen Verfahren zu finden, „um Automatismen zu vermeiden“, wie Johannes Singhammer, Vize-Fraktionschef der Union erklärt. Wäre da nicht eine Besonderheit: Diejenigen, die über den Nutzen eines Medikaments entscheiden sollen, sind nicht etwa unabhängige Wissenschaftler, sondern die Pharmafirmen selbst. Gräber ist sich sicher, was bei diesen Untersuchungen herauskommen wird: „Wir sind besser als die Billigen.“ Wie es zu einer Preisfindung kommen soll, wie das aus Gräbers Sicht mit den geplanten Einsparungsmaßnahmen im Gesundheitssektor zusammenpasst und was die Politiker dazu sagen, lesen Sie hier: http://naturheilt.com/blog/regierung-hilft-pharmaindustrie-2013/.







