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Amalgam – Müssen Füllungen jetzt ausgetauscht werden?

03.02.201712:49 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Einsatz von Amalgam bald beschränkt / Moderne Komposit-Füllungen bieten Alternative

Köln im Februar 2017. Lange Zeit war Amalgam Standard für Zahnfüllungen. Bereits seit dem 19. Jahrhundert verwenden Zahnärzte das graue Material und doch ist es seit jeher überaus umstritten. Denn diese Füllungen bestehen neben Silber und Zinn zur Hälfte aus Quecksilber, das in kleinen Mengen über den Speichel und die Atmung in den Körper gelangt. Immer wieder gab es deshalb Forderungen nach Verboten des Materials. Ende letzten Jahres beschränkte das EU-Parlament den Einsatz von Amalgam, verbot ihn vorerst jedoch nicht. So darf ab Juli 2018 die Füllung bei Kindern, schwer Nierenkranken, schwangeren und stillenden Frauen nur noch in Ausnahmefällen eingesetzt werden. Bis 2020 prüft das Parlament, ob es ab 2030 gar keine Verwendung mehr finden soll. „Patienten müssen vorhandene Füllungen aber nicht unbedingt austauschen, da kein Gesundheitsrisiko nachgewiesen wurde. Bei Beschädigungen oder einer nachgewiesenen Amalgam-Allergie besteht jedoch Grund für eine Entfernung. Mit Komposit-Füllungen gibt es gute Alternativen. Die modernen Kunststoffe lassen sich der natürlichen Zahnfarbe angleichen und sind viele Jahre haltbar“, weiß Dr. med. dent. Thea Lingohr MSc., Zahnärztin und Oralchirurgin aus Köln und Inhaberin der Zahnarztpraxis Dr. Lingohr & Kollegen.



Natürliches Aussehen dank Komposit-Füllungen
Durch Karies entstandene Löcher füllten Zahnärzte früher üblicherweise mit Amalgam. Denn es lässt sich leicht verarbeiten, passt sich den Hohlräumen im Zahn an, ist lange haltbar und billig. „Zahnfüllungen wie Gold oder Keramik bieten neben Amalgam weitere Möglichkeiten, sind jedoch teuer, da wir sie im Labor nach der Form des Zahnlochs anfertigen lassen. In unserer Praxis verwenden wir daher oft Komposit-Füllungen, die sich aus Kunststoff und einem hohen Keramikanteil zusammensetzen. Mittlerweile handelt es sich bei ihnen also nicht mehr um Kunststoffe im herkömmlichen Sinn, sondern um hochwertige Verbundwerkstoffe“, erklärt Dr. Lingohr. Durch diese Beschaffenheit sind Komposite äußerst abriebfest und halten im Schnitt mindestens sieben Jahre. Zudem müssen Zähne für Komposit-Füllungen kaum abgeschliffen werden und diese lassen sich mit verschiedenen naturidentischen Farbabstufungen den Zähnen anpassen. Nach Entfernung der Karies füllt die Fachärztin den Zahn Schicht um Schicht wieder auf. Da moderne Komposite aus sehr feinen Partikeln bestehen, erhält die Füllung nach einer Politur einen natürlich wirkenden Glanz und lässt sich auch bei näherer Betrachtung kaum von den eigenen Zähnen unterscheiden.

Weitere Informationen unter www.dr-lingohr.de

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